27 June 2026, 06:13

Cadolzburg diskutiert über künftige Wasserversorgung – doch akute Knappheit wird ausgeschlossen

Gemeinde Cadolzburg dementiert Zeitungsbericht: 'Keine Wasserknappheit droht'

Cadolzburg diskutiert über künftige Wasserversorgung – doch akute Knappheit wird ausgeschlossen

In Cadolzburg hat eine öffentliche Debatte begonnen, nachdem ein Bericht auf mögliche langfristige Wasserknappheit hingewiesen hat. Die städtischen Werke und die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler widersprechen jedoch einer akuten Krise: Trinkwasser bleibe sicher und in vollem Umfang verfügbar. Im Mittelpunkt der Sorgen steht vielmehr die Frage, ob die Stadt künftigen Bedarf decken kann.

Seit Mitte April 2026 führt die Kommune eine umfassende Überprüfung ihrer Wasserversorgung und Abwassersysteme durch. Burkhard Bittner, der neue Werksleiter, leitet die Bewertung, die voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern wird. Ziel ist es, die Anlagen zu modernisieren, sie an aktuelle technische Standards anzupassen und potenzielle Risiken frühzeitig zu dokumentieren.

Gleichzeitig entwickelt der Versorger zukunftsweisende Projekte, um die Infrastruktur zu stärken – darunter die Suche nach neuen Wasserquellen und die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen. Zur Unterstützung dieser Vorhaben arbeitet die Stadt mit dem Landratsamt Fürth und dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg zusammen.

Die Gemeinde betont, dass die Einschränkungen bei Kleingärten auf vorsorgliche Maßnahmen und nicht auf Wassermangel zurückzuführen seien. Zur Entlastung des öffentlichen Trinkwassernetzes werden vorübergehende Lösungen erarbeitet. Zudem plant Cadolzburg, seine kommunalen Satzungen zu überarbeiten, um mehr Klarheit für die Bürger zu schaffen – ohne jedoch Gebühren zu erhöhen.

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Die Überprüfung soll die zuverlässige Versorgung mit essenziellen Dienstleistungen wie Wasser, Strom und Abwasserentsorgung sichern. Diese gelten als kritische öffentliche Infrastruktur, deren Bereitstellung die Kommune jederzeit gewährleisten muss. Die Verwaltung versichert, dass die aktuellen Versorgungslagen stabil seien und die Maßnahmen präventiv und nicht reaktiv erfolgt seien.

Quelle