20 June 2026, 16:10

Dachser revolutioniert Kölns Stadtlogistik mit E-Lastenrädern und Mikro-Depots

Dachser erhöht den Einsatz von E-Cargobikes

Dachser revolutioniert Kölns Stadtlogistik mit E-Lastenrädern und Mikro-Depots

Dachser setzt in Köln auf elektrisch unterstützte Lastenräder für Lieferungen

Das in Kempten ansässige Logistikunternehmen Dachser hat in Köln den Einsatz von elektrisch unterstützten Lastenrädern für Zustellungen gestartet. Der Dienst wurde Ende Januar 2023 aufgenommen und ist Teil einer umfassenden Initiative für nachhaltigen Stadtverkehr. Vor Ort wird das Projekt von Velocarrier, einem Spezialisten aus Tübingen, unterstützt.

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Die E-Lastenräder in Köln arbeiten im Verbund mit Mikro-Depots für die sogenannte „letzte Meile“. Ein Verteiler-Lkw der lokalen Dachser-Niederlassung beliefert diese Depots, was einen effizienten innerstädtischen Transport ermöglicht. Einige der Räder stammen vom Regensburger Hersteller Bayk und verfügen über einen 250-Watt-Motor von TQ Systems mit Nabenschaltung. Jedes Rad kann bis zu 250 Kilogramm tragen und nimmt Standard-Europaletten mit einer Höhe von bis zu 1,4 Metern auf.

Alexander Haak, Geschäftsführer von Dachser Köln, berichtet von positiver Kundenresonanz und guten betrieblichen Ergebnissen. Das Unternehmen plant, seine Flotte an E-Lastenrädern auszubauen und strebt an, den Betrieb der Mikro-Depots durch den Umstieg auf Elektro-Lkw vollständig emissionsfrei zu gestalten. Andrea Blome, Kölner Dezernentin für Mobilität und Verkehr, lobte die Initiative und verwies auf das wachsende Interesse der Wirtschaft an E-Lastenrädern.

In Stuttgart testet Dachser zudem Elektro-Lkw für schwerere Sendungen, darunter einen Prototyp des Mercedes eActros und ein Serienmodell des 7,5-Tonnen-Fuso eCanter.

Das Kölner Projekt ist der jüngste Schritt von Dachser hin zu umweltfreundlicheren Lösungen für die letzte Meile. Die E-Lastenräder und Mikro-Depots sollen Emissionen reduzieren, ohne die Liefer effizienz zu beeinträchtigen. Das Unternehmen erprobt in mehreren Städten weiterhin elektrische Alternativen für die Stadtlogistik.

Quelle