Depot meldet erneut Insolvenz an – 66 Filialen schließen für immer
Depot meldet zum zweiten Mal in zwei Jahren Insolvenz an
Der Einrichtungshändler schließt nun 66 Filialen in ganz Deutschland, darunter Standorte in der Wiesbadener Marktstraße und im Main-Taunus-Zentrum. Die Abverkäufe in den betroffenen Geschäften haben bereits begonnen.
Erstmals war das Unternehmen 2024 in die Pleite gerutscht, was zur Schließung von 250 Filialen und zum Verlust von 2.000 Arbeitsplätzen führte. Es folgte ein Rettungsversuch unter dem Namen „Depot 2.0“ mit niedrigeren Preisen und einem überarbeiteten Einzelhandelskonzept.
Trotz dieser Bemühungen trieben steigende Importzölle, wachsende Online-Konkurrenz und sinkende Verbraucherausgaben das Unternehmen erneut in die Krise. Geschäftsführer Christian Gries nannte diese Faktoren als Hauptgründe für den jüngsten Zusammenbruch. Die neue Schließungswelle wird etwa 330 Mitarbeiter ohne Arbeit zurücklassen.
Die aktuelle Insolvenz markiert das Ende von Depots Comeback-Versuch. Alle 66 Filialen werden nach der Abwicklung endgültig geschlossen. Die Zukunft des Unternehmens bleibt ungewiss, nachdem es innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal scheiterte.
