15 March 2026, 10:12

DFB wehrt Hoeneß' Schiedsrichter-Kritik nach Bayern-Leverkusen-Krimi ab

Ein Schiedsrichter spricht mit zwei Fussballspielern auf einem grünen Rasen, einer hält einen Fussball.

DFB wehrt sich gegen Hoeneß-Kritik: "Keine skandalösen Fehler" - DFB wehrt Hoeneß' Schiedsrichter-Kritik nach Bayern-Leverkusen-Krimi ab

Das 1:1 des FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen am 14. März 2026 hat eine Kontroverse über Schiedsrichterentscheidungen ausgelöst. Der ehemalige Clubpräsident Uli Hoeneß bezeichnete die Leistung des Unparteiischen als die schlechteste, die er je in einem Bundesliga-Spiel gesehen habe. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat nun mit einer klaren Zurückweisung seiner Kritik reagiert.

Das unter der Leitung von Schiedsrichter Christian Dingert stehende Spiel sah zwei Rote Karten für Bayern-Spieler. Nicolas Jackson erhielt in der 42. Minute die Rote Karte direkt, während Luis Díaz in der 84. Minute nach einer als Schwalbe gewerteten Aktion die zweite Gelbe und damit Platzverweis bekam. Zudem wurden dem FC Bayern zwei Tore wegen Handspiels im Spielaufbau aberkannt.

Nach dem Spiel gab Bayerns Sportdirektor Max Eberl bekannt, dass Dingert im Nachhinein eingeräumt habe, die zweite Gelbe gegen Díaz sei falsch gewesen. Der DFB prüfte die Entscheidungen und bestätigte, dass die meisten Bewertungen korrekt oder vertretbar gewesen seien. Allerdings räumte man den Fehler bei Díaz' Karte ein.

Hoeneß' scharfe Kritik an der Schiedsrichterleistung veranlasste den DFB zu einer Stellungnahme. Man verteidigte Dingerts Gesamtleistung, erkannte jedoch den einzelnen Fehler im Spiel an.

Mit dieser Entscheidung des DFB ist die Debatte um die Schiedsrichterleistungen vorerst beendet. Bayern muss im nächsten Spiel auf die gesperrten Jackson und Díaz verzichten. Nun gilt es für den Verein, sich auf die anstehenden Partien in der laufenden Saison zu konzentrieren.

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