30 May 2026, 20:14

Digital-Agenturen 2024: Wer führt die Rangliste an – und warum die Branche im Wandel ist

Plan.net bleibt an der Spitze der 2024-Rangliste

Digital-Agenturen 2024: Wer führt die Rangliste an – und warum die Branche im Wandel ist

Die Digital-Agentur-Ranglisten 2024 sind veröffentlicht – sie zeigen Umsatzverschiebungen und Branchentrends auf. Die jährlich seit 2001 vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) durchgeführte Studie beleuchtet sowohl Wachstum als auch Herausforderungen des Sektors. Die diesjährigen Ergebnisse offenbaren Veränderungen in der Performance der Agenturen, der Vielfalt der Belegschaften und den Auswirkungen aufkommender Technologien.

Plan.net sicherte sich den Spitzenplatz der Rangliste: Die Münchner Agentur steigerte ihren Umsatz um 13 % auf 239,5 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgt Reply – Digital Experience mit einem Plus von 10 % auf 216,7 Millionen Euro. Die Agentur [init] belegt Rang drei und verzeichnete ein Umsatzwachstum von 23 % auf 209,9 Millionen Euro.

Auch Newcomer machten von sich reden: Die Leipziger Appsfactory kletterte mit einem Umsatzsprung von 20 % auf 35,5 Millionen Euro auf Platz 18. Die Münchner Agentur Interone debütierte auf Rang 20 mit einem Umsatz von 31 Millionen Euro. Trotz dieser Erfolge sank der gesamtgebührenbasierte Umsatz der Branche – bedingt durch einen Rückgang der Teilnehmerzahl um 10 % und das Fehlen von drei großen Agenturen in den Top 20.

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Die Studie unterstreicht die Rolle digitaler Agenturen als Treiber der digitalen Transformation. Der größte Umsatzanteil (28 %) entfällt auf digitale Werbung und Kommunikation. Zudem wird die Belegschaft diverser: Frauen stellen mittlerweile 49 % der Beschäftigten, insbesondere in technischen und Entwicklungsbereichen.

Für die Zukunft gehen 90 % der teilnehmenden Agenturen davon aus, dass KI und maschinelles Lernen Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren tiefgreifend verändern werden.

Die Rangliste 2024 zeichnet ein gemischtes Bild der Digitalbranche: Einige Agenturen verzeichnen starkes Umsatzwachstum, doch die Gesamtbeteiligung geht zurück. Die steigende Frauenquote und der Fokus auf KI-gestützte Transformation deuten auf anhaltende Veränderungen hin. Die jährliche BVDW-Benchmark bleibt ein zentraler Gradmesser für die Trends, die Deutschlands digitale Wirtschaft prägen.

Quelle