DPE übernimmt Druckdienstleister EDS und stärkt Portfolio im Mid-Market-Bereich
Tim KellerDPE übernimmt Druckdienstleister EDS und stärkt Portfolio im Mid-Market-Bereich
Die Münchner Private-Equity-Gesellschaft DPE hat den Druckdienstleister EDS übernommen. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter in fünf europäischen Ländern. Beide Firmen hielten sich über die finanziellen Details der Transaktion bedeckt.
DPE, das sich auf Mid-Market-Investitionen im DACH-Raum spezialisiert hat, verwaltet bisher drei Fonds mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden Euro. Der übernommene Betrieb EDS erzielte 2016 einen Umsatz von 275 Millionen Euro.
Die Kanzlei Schönherr beriet DPE bei der Übernahme, angeführt von Markus Piuk. Sein Team umfasste Partner aus den Bereichen Corporate/M&A, Immobilienrecht, Regulierung sowie Arbeits- und Sozialrecht an mehreren Standorten. Ashurst fungierte als federführende Rechtsberatung für den Käufer, während PwC die finanzielle und steuerliche Beratung übernahm.
Die Verkäufergruppe wurde von Clifford Chance vertreten. Deloitte und DC Advisory begleiteten die finanzielle Due Diligence der Transaktion.
Mit der Übernahme baut DPE sein Portfolio im Drucksektor aus. EDS wird unter der neuen Eigentümerschaft weitergeführt. Weitere Einzelheiten zum Deal wurden nicht bekannt gegeben.
