Drei Landshuter Krankenhäuser fusionieren 2026 zu einer gemeinsamen Klinik

Admin User
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Luftaufnahme einer Stadt mit Häusern, Bäumen, einer Fußgängerbrücke auf der linken Seite, Hügel im Hintergrund und Himmel darüber.

Drei Landshuter Krankenhäuser fusionieren 2026 zu einer gemeinsamen Klinik

Drei große Krankenhäuser in Landshut fusionieren zum 1. Januar 2026 zu einer gemeinsamen Einrichtung

Zum 1. Januar 2026 schließen sich das Klinikum Landshut, die LAKUMED Kliniken und das Kinderkrankenhaus St. Marien zu einer einzigen Organisation zusammen. Ein Personalüberleitungsvertrag wurde bereits unterzeichnet, um die Rechte der Beschäftigten während des Übergangs zu wahren.

Durch die Fusion behalten alle aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze und Ausbildungsstellen ohne Änderungen. Bestehende Verträge – auch am Kinderkrankenhaus St. Marien – bleiben gültig, wobei das Personal dort die Möglichkeit hat, von den AVR-Richtlinien in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) zu wechseln. Für alle Beschäftigten übernimmt die neue Trägerschaft die Haustarifverträge des Klinikums Landshut, sodass die Bezahlung an medizinische und öffentliche Standards angeglichen wird. Zudem erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugang zur Zusatzversorgungskasse der bayerischen Kommunen (ZVK).

Zwei Führungskräfte verlassen das Unternehmen noch vor Abschluss der Fusion. Prof. Dr. Dr. h.c. Florian Löhe, der maßgeblich zur Sicherung der medizinischen Qualität im Klinikum Landshut beigetragen hat, scheidet zum 31. Januar 2026 aus. Dr. Johann Hatzl, Leiter der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Landshut-Achdorf, geht Ende 2025 in den Ruhestand. Am Kinderkrankenhaus St. Marien bleibt Heiner Kelbel bis Ende 2026 im Amt, bevor Judith Angerer kommissarisch die Leitung übernimmt. Die operative Zusammenarbeit zwischen den Häusern beginnt Anfang 2026. Erste fachliche Synergien sind in gemeinsamen medizinischen Bereichen und Kliniken zu erwarten; weitere Details werden nach der finalen Abstimmung bekannt gegeben.

Die neue Organisation nimmt ihren Betrieb am 1. Januar 2026 auf – mit gesicherten Beschäftigungsbedingungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gehälter orientieren sich an den etablierten öffentlichen Tarifstrukturen, während die Altersvorsorge durch die ZVK ausgebaut wird. Anfang 2026 starten zudem die ersten gemeinsamen Projekte der fusionierten Krankenhäuser.

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