Fahrraddemo in Kreuzberg eskaliert: Protest gegen Nius und Apollo endet mit Polizeieinsatz
Niklas MeyerFahrraddemo in Kreuzberg eskaliert: Protest gegen Nius und Apollo endet mit Polizeieinsatz
Fahrraddemo in Berlins Kreuzberg: Protest gegen rechtsextreme Medienplattformen
Am Samstag fand im Berliner Bezirk Kreuzberg eine Fahrraddemonstration statt. Rund 50 Menschen versammelten sich, um gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo zu protestieren. Unter dem Motto „Gegen rechtsextreme Medienportale“ richteten sie sich gegen die beiden Anbieter.
Die Demonstrant:innen skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unserem Kiez“ und warfen Nius und Apollo vor, rechtsextremes Gedankengut zu verbreiten.
Als die Chefs der beiden Plattformen, Nius-Geschäftsführer Julian Reichelt und Apollo-Gründer Max Mannhart, am Ort des Geschehens auftauchten und versuchten, die Protestierenden zu interviewen, kam es zu einer kleineren Rangelei. Die Polizei griff ein, um die gegnerischen Gruppen zu trennen. Beide Unternehmen wiesen die Vorwürfe, rechtsextrem zu sein, zurück.
Die Kundgebung endete mit einem Polizeieinsatz, um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern. Während die Organisator:innen ihre Position deutlich machten, blieben die betroffenen Plattformen bei ihrer Ablehnung der Vorwürfe. Der Vorfall zeigt die anhaltenden Spannungen um die mediale Wahrnehmung im Bezirk auf.






