Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start
Claudia SchmitzFreiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start
Freiburg startet stadtweite Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“
Die Initiative thematisiert die alltäglichen Gewaltformen, denen Frauen, Kinder, queere und trans Personen ausgesetzt sind – von häuslicher Gewalt über Belästigung bis hin zu digitalen Angriffen.
Die Kampagne wird in ganz Freiburg durch Plakate, Social Media und öffentliche Veranstaltungen präsent sein. Sie macht auf verschiedene Formen von Gewalt aufmerksam und weist Betroffene an Beratungs- und Hilfsangebote weiter. Die Organisator:innen wollen Betroffene stärken, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit schärfen und zu konkreten Handlungen gegen solche Übergriffe anregen.
Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, betonte, dass Gewalt viele Gesichter habe. Ziel sei es, das Problem sichtbarer zu machen und gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben. Oberbürgermeister Martin Horn ergänzte, die Kampagne sei Teil einer umfassenderen Strategie, die in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen entwickelt wurde, um Betroffenen den Zugang zu Hilfe zu erleichtern.
Die Aktion steht im Einklang mit der Istanbul-Konvention, die systematische Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt vorschreibt. Unterstützung erhält die Kampagne von der Mekriba-Stiftung, die sich in den Bereichen Prävention, Aufklärung und Opferschutz engagiert.
Die Initiative bietet klare Wege zur Unterstützung für von Gewalt Betroffene und unterstreicht Freiburgs Verpflichtung, geschlechtsspezifische Gewalt im Einklang mit internationalen Verpflichtungen zu bekämpfen. Stadtverwaltung und Partner arbeiten kontinuierlich an langfristigen Lösungen, um das Problem nachhaltig anzugehen.
