Gefährlicher Honig mit Potenzmittel-Wirkstoff an der Grenze beschlagnahmt
Niklas MeyerGefährlicher Honig mit Potenzmittel-Wirkstoff an der Grenze beschlagnahmt
Zollbeamte am Grenzübergang Suben-Autobahn haben 2.520 Packungen eines türkischen Honigprodukts beschlagnahmt. Bei dem "Lotus Premium Honey" wurde der nicht deklarierte Wirkstoff Sildenafil nachgewiesen – ein Mittel, das in Potenzmitteln enthalten ist. Die Behörden warnen nun vor erheblichen gesundheitlichen Risiken durch das Produkt.
Das Hauptzollamt Landshut stellte fest, dass die Honigpaste als nicht zugelassenes Arzneimittel vertrieben wurde. Da Sildenafil, der enthaltene Wirkstoff, nicht auf der Verpackung angegeben war, ist sowohl die Einfuhr als auch der Verkauf in Deutschland illegal. Gegen die Verantwortlichen, die das Produkt ins Land gebracht haben, wurde inzwischen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der Verzehr des Honigs kann zu gefährlichen Nebenwirkungen führen, insbesondere in Kombination mit anderen Medikamenten. Zudem kann er die Fähigkeit beeinträchtigen, ein Fahrzeug sicher zu führen. Die Zollbehörden betonen die Risiken beim Kauf unregulierter Produkte aus dubiosen Quellen.
Für weitere Informationen steht das Hauptzollamt Landshut unter der Telefonnummer 0871-806-1031 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Zusätzliche Details sind auf der offiziellen Zollwebsite unter www.zoll.de abrufbar.
Darüber hinaus veranstaltet das Amt am 26. April 2025 in Altdorf (Sonnenring 14) und am 10. Mai 2025 in Passau (Spitalhofstraße 67) Zollinfotage. Anmeldungen sind unter [email protected] möglich.
Die beschlagnahmte Honigpaste bleibt vom Markt genommen, und die Ermittlungen zur Verbreitung des Produkts laufen weiter. Verbraucher werden dringend davor gewarnt, nicht zugelassene Produkte zu erwerben, da diese erhebliche Gesundheitsgefahren bergen. Die Behörden machen deutlich, dass solche Importe rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen werden.






