Güntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Uneinigkeit der Unionsländer
Niklas MeyerGüntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Uneinigkeit der Unionsländer
Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die Regierungschefs der Unionsländer aufgefordert, in der geplanten Steuerreform klar Stellung zu beziehen. Ohne deren Unterstützung drohe das gesamte Vorhaben der Steuersenkungen zu scheitern, warnte er.
Güntzler verwies auf die Weigerung der Länder, den Steuerentlastungsbonus zu befürworten, als Hauptproblem. Diese fehlende Einigung gefährde das gesamte Reformpaket, betonte er. Besonders kritisch seien mögliche Steuerausfälle in Höhe von 1,1 Milliarden Euro, die die Verhandlungen zusätzlich belasten könnten.
Der Politiker rief die CDU- und CSU-geführten Landesregierungen dazu auf, sich uneingeschränkt für eine umfassende Steuerreform einzusetzen. Echte Entlastungen für Bürger und Unternehmen seien nun dringend notwendig, so Güntzler. Ohne schnelles Handeln drohe die Reform noch vor der Umsetzung zu scheitern.
Die Warnungen des finanzpolitischen Sprechers kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Verhandlungen über die Steuerreform in eine entscheidende Phase treten. Die Ministerpräsidenten stehen nun unter Druck, ihre Haltung zu klären – andernfalls könnte das geplante Entlastungspaket scheitern. Die anstehende Entscheidung wird zeigen, ob die vorgesehenen Maßnahmen wie geplant umgesetzt werden.






