31 May 2026, 06:13

Infineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg – doch ohne Zwangskündigungen

Produktion muss zurückfahren
					Infineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg

Infineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg – doch ohne Zwangskündigungen

Der Halbleiterhersteller Infineon hat Stellenstreichungen am Standort Regensburg im Rahmen eines umfassenden Sparprogramms angekündigt. Die Entscheidung folgt auf enttäuschende Finanzzahlen und eine nach unten korrigierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Von der Umstrukturierung werden Hunderte Arbeitsplätze betroffen sein.

Das Unternehmen bestätigte, dass Regensburg den größten Anteil der Entlassungen tragen wird. Eine „mittlere dreistellige Zahl“ an Stellen soll abgebaut werden, konkrete Zahlen wurden jedoch nicht genannt. Trotz der Kürzungen betonte Infineon, dass der Standort weiterhin eine zentrale Rolle für die Innovationsbestrebungen des Konzerns spielen werde.

Die Restrukturierung soll ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden. Stattdessen setzt das Unternehmen auf natürliche Fluktuation und freiwillige Aufhebungsverträge. Mit diesem Vorgehen will man die Auswirkungen auf die Belegschaft abfedern und gleichzeitig die finanziellen Ziele erreichen.

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Die schwache wirtschaftliche Performance hat die Notwendigkeit dieser Maßnahmen ausgelöst. Infineon hatte erst kürzlich seine Jahresprognose gesenkt, was eine Überprüfung der Betriebskosten nach sich zog. Die Stellenstreichungen sind Teil einer umfassenderen Strategie, um die Effizienz im gesamten Unternehmen zu steigern.

Regensburg bleibt auch nach den Personalanpassungen ein wichtiger Standort für Infineon. Das Unternehmen erwartet, durch die Umstrukturierung seine finanzielle Lage zu stabilisieren – und das ohne Zwangsentlassungen. Weitere Details zum Zeitplan und zu den konkret betroffenen Stellen stehen noch aus.

Quelle