Iskratel startet Deutschland-Offensive mit Fokus auf ländliche Glasfasernetze
Mia SchmittIskratel startet Deutschland-Offensive mit Fokus auf ländliche Glasfasernetze
Iskratel, ein führender europäischer Anbieter für Informations- und Kommunikationstechnologie, baut seine Präsenz in Westeuropa aus. Das Unternehmen hat nun seine Breitband-Lösungen in Deutschland eingeführt und eine neue Niederlassung in München eröffnet. Patrick A. Zuncke, Key Account Manager, wird die Geschäfte im Land leiten.
Der slowenische Konzern verfügt über umfangreiche Erfahrung beim Ausbau von Glasfasernetzen, insbesondere in ländlichen oder unterversorgten Regionen. Dies zeigt sich etwa am grenzüberschreitenden Open-Access-Projekt RUNE zwischen Slowenien und Kroatien. Ähnliche Chancen sieht Iskratel auch in Deutschland, wo der FTTH-Ausbau – vor allem außerhalb der Großstädte – noch immer hinterherhinkt.
Auf der anstehenden ANGACOM-Messe wird das Unternehmen seine Strategie vorstellen, moderne Glasfaserlösungen in ländliche Gebiete zu bringen. Dr. Mitja Golja, Direktor für Breitband-Geschäftsentwicklung, betonte, man wolle das eigene Know-how einbringen, um den Glasfaserausbau in Deutschland zu beschleunigen. Iskratel hat seine Kompetenz bereits deutschen Netzbetreibern demonstriert, darunter MDCC in Magdeburg.
Mit einem Jahresumsatz von über 115 Millionen Euro und mehr als 100 Millionen Kunden ist Iskratel ein wichtiger Akteur in Osteuropa. In Westeuropa, wo das Unternehmen bereits in Ländern wie Spanien, Frankreich und Belgien aktiv ist, rechnet man mit einem Umsatzplus von 30 Prozent. Die Münchner Niederlassung wird als Zentrale für die Deutschland-Geschäfte dienen. Ziel ist es, die hiesige Glasfaser-Expansion mit der eigenen Expertise zu unterstützen – mit besonderem Fokus auf ländliche und unterversorgte Regionen, wo die Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Internet steigt.






