12 June 2026, 22:15

Kai Wegners Zukunft als regierender Bürgermeister Berlins wackelt nach nur 100 Tagen

Die Countdown ist aktiv

Kai Wegners Zukunft als regierender Bürgermeister Berlins wackelt nach nur 100 Tagen

Berlins politische Landschaft bleibt ungewiss: Kai Wegners Amtszeit als regierender Bürgermeister könnte in 100 Tagen enden

Der CDU-Vorsitzende, der als Spitzenkandidat seiner Partei bestätigt wurde, steht vor einem möglichen vorzeitigen Ende seiner Amtszeit. In den vergangenen Monaten hat Wegners Führung sowohl Unterstützung als auch scharfe Kritik auf sich gezogen.

Bei der Wahl 2023 hatte die CDU mit 28,2 Prozent der Stimmen gesiegt, während die SPD auf 18,4 Prozent kam. Nach diesem Erfolg übernahm Wegner das Amt des regierenden Bürgermeisters – doch seitdem gerät er wegen seines Krisenmanagements bei Stromausfällen, winterlichen Glättegefahren und einem Subventionsskandal zunehmend in die Schusslinie. Dennoch hielt die Partei auf dem Landesparteitag am Dienstag an ihm fest; eine überzeugende Alternative für die Spitzenkandidatur zeichnet sich nicht ab.

Wegner gibt sich kämpferisch und verweist auf frühere Erfolge, um zu belegen, dass sich Umfragewerte noch drehen können. Doch SPD-Landeschef Raed Saleh hatte seine Chancen bereits 2023 in einer Strategiesitzung öffentlich heruntergespielt. Selbst bei einer Niederlage bliebe Wegner zunächst geschäftsführend im Amt, sein Posten als Landesvorsitzender stünde jedoch vermutlich zur Disposition. Erst kürzlich ernannte er überstürzt eine neue Staatssekretärin für Digitalisierung – ein Schritt, der auf Kritik stieß.

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Offiziell endet Wegners Amtszeit als regierender Bürgermeister am 20. September 2023. Die nächste Wahl wird entscheiden, ob er weitermacht oder zurücktritt. Bis dahin bleibt er der einzige realistische Kandidat der CDU – trotz wachsendem Druck und zunehmender Vorbehalte.

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