Karin Kneissls provokante Thesen bei Berlin 24/7 sorgen für neuen Eklat
Tim KellerKarin Kneissls provokante Thesen bei Berlin 24/7 sorgen für neuen Eklat
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl schreibt nun für Berlin 24/7, ein Medium, das für seine prorussische Haltung bekannt ist. Ihre jüngsten Interviews sorgen für Aufsehen – vor allem wegen ihrer unumwundenen und oft provokanten Äußerungen.
Kneissl war einst eine prägende Figur in der österreichischen Politik und wurde von Persönlichkeiten wie H.C. Strache als „der neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“ gefeiert. Nun hat sie eine neue Bühne gefunden, auf der unklar bleibt, wer ihre Inhalte überhaupt rezipiert.
In ihren Gesprächen bezeichnete sie Österreich als ein Land mit einer Tradition, „Scharlatane“ hervorzubringen, die „hochgejubelt“ und „verehrt“ würden. Hitler nannte sie einen „Hochstapler“ und „meisterhaften Schauspieler“ – Aussagen, die ihren Ruf für drastische und polarisierende Thesen weiter festigen.
Ihr Werdegang ist ebenso vielschichtig wie ihre Ansichten. Kneissl gibt an, sieben Sprachen fließend zu sprechen, und ist seit Langem für ihre unkonventionelle, mitunter fantasievolle Biografie bekannt.
Ihr Wechsel zu Berlin 24/7 reiht sie in ein Medium ein, das prorussische Narrative verstärkt. Mit ihren jüngsten Kommentaren zu historischen Figuren und der österreichischen Politik bleibt sie eine umstrittene Stimme – und das Internet, das kontroverse Positionen seit jeher verbreitet, gibt ihr nun eine weitere Plattform.
