21 March 2026, 02:14

KNDS plant Mega-Börsengang trotz Verzögerungen beim Kampfpanzer-Projekt

Plakat mit blauem Hintergrund und weißer Schrift, die besagt "Mehr als 16 Milliarden US-Dollar in neue Offshore-Wind-Investitionen unter Präsident Biden".

KNDS plant Mega-Börsengang trotz Verzögerungen beim Kampfpanzer-Projekt

Der Rüstungskonzern KNDS hat Pläne für einen der größten Börsengänge (IPO) Europas der letzten Jahre angekündigt. Das Unternehmen, das für 2023 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro auswies, strebt bei seinem für 2026 geplanten Börsendebüt eine Bewertung von 20 Milliarden Euro an.

Trotz Verzögerungen beim Hauptkampfpanzer-Projekt MGCS (Main Ground Combat System), das nun erst 2045 realisiert werden soll, bekräftigte KNDS sein Engagement für den Börsengang. Das Unternehmen betonte, dass der Zeitplan für die Notierung von den Rückschlägen des Programms unberührt bleibe.

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Der IPO-Markt im Rüstungssektor zeigt derzeit eine starke Nachfrage, wie erfolgreiche Börseneinführungen von Unternehmen wie Vincorion und CSG belegen. Zudem profitiert KNDS von der vorübergehenden Lockerung der deutschen Rüstungsexportbestimmungen, die die Auslieferungszeiten für seine Produkte beschleunigt hat.

Mit einem aktuellen Auftragsbestand von 23,5 Milliarden Euro plant die Gruppe, ihre Produktionskapazitäten auf das Zwei- bis Dreifache auszubauen. Damit soll die steigende globale Nachfrage nach militärischen Fahrzeugen und Systemen bedient werden.

Der Börsengang von KNDS könnte zu einem der größten in der Geschichte der europäischen Rüstungsindustrie werden. Die Wachstumsstrategie des Konzerns basiert auf einer gesteigerten Produktion und einem günstigen Marktumfeld für Rüstungswerte. Die geplante Notierung für 2026 bleibt unabhängig von branchenweiten Verzögerungen auf Kurs.

Quelle