21 March 2026, 18:15

Oktoberfest kämpft mit App gegen Lebensmittelverschwendung und setzt auf Nachhaltigkeit

Große Gruppe von Menschen an Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit Tüten und Gegenständen auf den Tischen, umgeben von festlichen Zelten, Lichtern und Fahnen.

Oktoberfest kämpft mit App gegen Lebensmittelverschwendung und setzt auf Nachhaltigkeit

Das Münchner Oktoberfest geht dieses Jahr gegen Lebensmittelverschwendung vor

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Eine dänische App namens Too Good To Go hilft Besuchern, überschüssige Speisen zu vergünstigten Preisen zu erwerben. Das Volksfest gilt seit Langem als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit: Seit 2012 laufen die Fahrgeschäfte mit erneuerbaren Energien, und Einweg-Geschirr ist bereits seit über 30 Jahren verboten.

Mit der App können Kunden Überraschungstüten mit übrig gebliebenen Lebensmitteln von teilnehmenden Händlern kaufen. Beim Edeka Theresie gibt es Backwaren für 3 Euro, während Ammer gemischte Tüten für 9,50 Euro anbietet. Die Käufer holen ihre Bestellungen zu festgelegten Zeiten ab und müssen eigene Behälter mitbringen.

Das Ammer-Zelt ist seit 2016 Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit – als erster klimaneutraler Standort auf dem Oktoberfest gleicht es unvermeidbare CO₂-Emissionen durch globale Projekte aus. Andere Zelte wie das Kuffler's Weinzelt sind diesem Beispiel gefolgt und reduzieren ebenfalls Abfall.

2023 haben einige Veranstalter Lebensmittelabfälle gemessen, um für dieses Jahr Verbesserungen zu planen. Allerdings haben bisher nur Ammer und Kuffler's Weinzelt konkrete Maßnahmen zur Abfallvermeidung eingeführt. Auch andere Betriebe auf dem Fest, etwa Satt und Gut, das Lisa Café und Bar sowie die Tulbäckeria, bieten nachhaltige Optionen an.

Das Vorgehen des Oktoberfests zeigt, wie Großveranstaltungen ihren ökologischen Fußabdruck verringern können. Die Zusammenarbeit von Too Good To Go mit den Händlern gibt Besuchern die Möglichkeit, Genuss und Nachhaltigkeit zu verbinden. Die Veranstalter arbeiten weiterhin an der Optimierung ihrer Umweltpraktiken – wenn auch mit unterschiedlichem Tempo in den einzelnen Zelten.

Quelle