KNDS verdoppelt Belegschaft und baut zwei neue Panzer-Produktionsstätten in Deutschland
Niklas MeyerKNDS verdoppelt Belegschaft und baut zwei neue Panzer-Produktionsstätten in Deutschland
KNDS baut seine deutschen Standorte aus und eröffnet zwei neue Produktionsstätten. Damit will das Unternehmen seine Kapazitäten für gepanzerte Fahrzeuge deutlich erhöhen. Gleichzeitig strebt KNDS an, die Belegschaft in Deutschland bis 2030 nahezu zu verdoppeln.
Geplant ist eine Steigerung der Produktion bei mehreren Schlüsselsystemen. Die Ausstoßmenge der Boxer-Schützenpanzer und Artilleriesysteme soll sich vervierfachen, während die Produktion der Puma-Schützenpanzer verdoppelt wird. Die Fertigung des Leopard-Kampfpanzers soll mittelfristig verdreifacht werden.
An einem der neuen Standorte wird die gesamte Wertschöpfungskette für radbasierte Systeme wie den Boxer abgebildet. Der zweite Standort konzentriert sich auf Schweißarbeiten – ähnlich wie das Alstom-Werk für Schienenfahrzeuge in Görlitz. Aktuell führt KNDS Gespräche mit potenziellen Partnern, um die genauen Standorte festzulegen.
Gepanzerte Fahrzeuge bleiben ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie. KNDS betont ihre unverzichtbare Rolle auf dem Schlachtfeld und verweist dabei auf den Ukraine-Krieg als Beleg für ihre anhaltende Bedeutung.
Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen durch die Expansion 4.000 bis 5.000 neue Arbeitsplätze bei KNDS Deutschland entstehen. Die Produktion wichtiger gepanzerter Fahrzeuge wird deutlich ausgeweitet. Die neuen Standorte unterstreichen die langfristigen Ziele des Unternehmens in der Rüstungsfertigung.






