26 June 2026, 12:11

Koblenz investiert 89 Millionen Euro in Infrastruktur und begrüßt neue Führung

Stadtrat von Koblenz genehmigt Millionen-Projekte und neuen Bürgermeister

Koblenz investiert 89 Millionen Euro in Infrastruktur und begrüßt neue Führung

Koblenz erhält finanziellen Schub und neue Führungskraft

Die Stadt Koblenz profitiert von einem erheblichen finanziellen Aufschwung und einem Führungswechsel. Aus einem nationalen Infrastrukturfonds fließen 89 Millionen Euro in regionale Projekte. Gleichzeitig wurde Dr. Dagmar Kranz zur ersten hauptamtlichen Beigeordneten ernannt und löst damit Ulrike Mohrs ab, die acht Jahre im Amt war.

Der Stadtrat hat mehrere zentrale Vorhaben genehmigt, darunter den Bau von drei neuen Bürgerhäusern, energetische Sanierungen öffentlicher Gebäude sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Zudem schreiten die Pläne für ein multifunktionales Gebäude im Oberwerth-Sportpark und eine neue Feuerwehrwache in Horchheim voran – letztere mit Kosten von 7,8 Millionen Euro.

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Verkehrsberuhigende Maßnahmen werden auf die Emser Straße, die Rizzastraße und die Lennéstraße ausgeweitet, wo neue Tempo-30-Zonen eingerichtet werden sollen. Auch die Aufwertung des Dorfkerns in Bubenheim ist Teil der städtischen Wachstumsstrategie. Allerdings verzögert sich die Wiedereröffnung des Stadttheaters erneut – nun auf Februar 2027. Erst kürzlich stockte der Rat den Sanierungsetat um eine Million Euro auf, sodass die Gesamtkosten nun bei 45,6 Millionen Euro liegen.

Prognosen zufolge wird die Einwohnerzahl Koblenz’ bis 2040 auf etwa 112.000 sinken. Dennoch übernimmt Dr. Kranz am 1. Juli 2026 das Amt der Oberbürgermeisterin und leitet damit eine neue Phase für die Stadt ein.

Die bereitgestellten Mittel und die beschlossenen Projekte zielen darauf ab, die Infrastruktur und Dienstleistungen in Koblenz zu modernisieren. Die Theatersanierung, die neue Feuerwehrwache und die Gemeinschaftsräume sollen langfristige Bedürfnisse decken. Wie diese Veränderungen in den kommenden Jahren umgesetzt werden, wird maßgeblich von Dr. Kranz’ künftiger Amtsführung abhängen.

Quelle