19 April 2026, 16:14

Landespreis für Denkmalpflege 2026: Diese Engagierten werden in Magdeburg geehrt

Schwarz-weißer Stahlstich von Hannover, Deutschland, mit zentralen Stadtgebäuden und Bäumen sowie Text oben und unten.

Landespreis für Denkmalpflege 2026: Diese Engagierten werden in Magdeburg geehrt

Die Preisträger des Landespreises für Denkmalpflege 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Diese renommierte Auszeichnung, die höchste Ehrung für Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt, würdigt Einzelpersonen und Gruppen für ihre herausragenden Leistungen. Die alle zwei Jahre stattfindende Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.

Zu den Ausgezeichneten gehört Gerhard Christ aus Aschersleben. Er erhält den Preis für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in der archäologischen Denkmalpflege und der Erforschung der Stadtgeschichte. Sein Einsatz hat dazu beigetragen, lokale Sehenswürdigkeiten zu bewahren und historische Erkenntnisse zu gewinnen.

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Ebenfalls geehrt wird Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale). Seine Arbeit konzentrierte sich auf den Erhalt und die Restaurierung der Architektur von Halle-Neustadt, einer bedeutenden Nachkriegs-Wohnsiedlung. Die Auszeichnung würdigt seinen Beitrag zur Bewahrung des einzigartigen Charakters dieses Stadtteils.

Der Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V." wurde für die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck ausgezeichnet. Durch ihr Engagement konnte ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges gerettet und für kommende Generationen erhalten werden.

Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, während die Gruppenauszeichnung mit 7.500 Euro dotiert ist. Bei der Feier werden Vertreter aus Politik, Denkmalschutz und der Öffentlichkeit zusammenkommen, um die Leistungen der Gekürten zu würdigen.

Der Landespreis für Denkmalpflege unterstreicht die Bedeutung des Erhalts des kulturellen und architektonischen Erbes Sachsen-Anhalts. Die Projekte der Preisträger – von der Stadtforschung bis zur Restaurierung von Relikten des Kalten Krieges – werden das kulturelle Gedächtnis der Region nachhaltig prägen. Die feierliche Verleihung am 21. April wird ihren Einsatz offiziell würdigen.

Quelle