Landkreis Fürth kauft Agrarflächen für Öko-Ausgleich beim Gymnasium-Neubau in Cadolzburg
Mia SchmittLandkreis Fürth kauft Agrarflächen für Öko-Ausgleich beim Gymnasium-Neubau in Cadolzburg
Landkreis Fürth sucht Agrarflächen für Öko-Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des neuen Gymnasiums in Cadolzburg
Für den Bau des geplanten Gymnasiums in Cadolzburg, dessen Fertigstellung für 2031 vorgesehen ist, sucht der Landkreis Fürth geeignete landwirtschaftliche Flächen, um ökologische und artenschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen. Das rund 71,247 Millionen Euro teure Projekt erfordert Kompensationsflächen, die bis spätestens Herbst 2026 oder Frühling 2027 verfügbar sein müssen.
Gesucht werden Grundstücke innerhalb des Landkreisgebiets, vorrangig in Cadolzburg, Langenzenn, Seukendorf und angrenzenden Gemeinden. Die Flächen müssen mindestens 0,5 Hektar groß sein und dürfen nicht an Wälder, Wohngebiete oder stark befahrene Straßen grenzen.
Eigentümer:innen passender Grundstücke werden gebeten, sich bis Montag, 1. Juni 2026, an die Liegenschaftsverwaltung des Landkreises Fürth zu wenden. Auch Teilflächen oder Grundstücke in gemischter Eigentümerschaft können eingereicht werden. Bevorzugt werden direkte Ankäufe durch den Landkreis oder die Stadt Cadolzburg, allerdings sind auch andere Lösungen denkbar.
Für Flächen, die innerhalb der Gemarkung Cadolzburg liegen, ist die Stadtverwaltung Cadolzburg der richtige Ansprechpartner. Das neue Gymnasium ist Teil der langfristigen Bildungsinfrastrukturplanung der Region.
Die Suche nach Ausgleichsflächen ist ein zentraler Schritt, um die umweltrechtlichen Auflagen für den Schulneubau zu erfüllen. Sobald die Flächen gesichert sind, sollen sie die ökologischen Auswirkungen des Projekts ausgleichen. Der Bau des Gymnasiums in Cadolzburg-Egersdorf bleibt weiterhin auf Kurs für die geplante Eröffnung 2031.






