Landshuts Beratungsstellen vernetzen sich für bessere Inklusionshilfen
Claudia SchmitzLandshuts Beratungsstellen vernetzen sich für bessere Inklusionshilfen
Erstes Vernetzungstreffen der Landshuter Beratungsstellen am 27. August 2025
Am 27. August 2025 fand das erste Vernetzungstreffen der Landshuter Beratungsstellen statt. Organisiert von den Prozessmentorinnen Janine Brabender und Katharina Hellmann lag der Fokus auf Familien und jungen Menschen mit Behinderung oder Behinderungsrisiko. Vertreter lokaler Unterstützungseinrichtungen kamen zusammen, um Wege für eine bessere Zusammenarbeit und Hilfsangebote zu erörtern.
An dem Treffen nahmen zentrale Akteure teil, darunter die Behindertenbeauftragte der Stadt sowie Fachkräfte der EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung), des OBA BRK (Offensive Behindertenarbeit des Bayerischen Roten Kreuzes) und der Lebenshilfe Landshut. Ziel war es, die Lücken zwischen Jugendhilfe und Inklusionsförderung zu schließen und die Angebote stärker an den Bedürfnissen der Familien auszurichten.
Alle Teilnehmer betonten die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit. Sie waren sich einig, dass ein besseres Netzwerk die Unterstützungssysteme stärken und individuellere, wirksamere Hilfen ermöglichen würde. Weitere Treffen sind bereits geplant, um die Initiative auszubauen.
Die Landshuter Beratungsstellen bieten Familien wichtige Orientierungshilfe beim Navigieren durch komplexe Unterstützungsstrukturen. Sie unterstützen bei Antragsstellungen und helfen, die psychische Belastung zu mindern – ein Problem, das bereits eine Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aus dem Jahr 2022 hervorgehoben hatte. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu den Beratungsstellen in Bayern vor, doch bundesweit gibt es über 500 EUTB-Standorte, die Menschen mit Behinderung begleiten.
Das Treffen markierte einen wichtigen Schritt hin zu einer besseren Abstimmung der Hilfsangebote in Landshut. Familien mit behinderten Kindern sollen künftig einfacheren Zugang zu Unterstützung erhalten. Künftige Vernetzungsinitiativen werden darauf abzielen, die Zusammenarbeit weiter zu optimieren und maßgeschneiderte Hilfsangebote auszubauen.






