Laura Dahlmeiers tragischer Tod am Laila Peak erschüttert die Sportwelt
Claudia Schmitz"Das Leben ist zu kurz" - Biathletinnen ehren Dahlmeier - Laura Dahlmeiers tragischer Tod am Laila Peak erschüttert die Sportwelt
Die zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier starb im Juli 2023 beim Besteigen des Laila Peak in Pakistan. Ein Steinschlag traf sie in einer Höhe von 5.700 Metern. Die Sportlerkolleginnen Franziska Preuß und Magdalena Neuner ehrten sie später bei der Verleihung des Bayerischen Sportpreises.
Dahlmeier zählte vor ihrem Rücktritt 2019 zu den erfolgreichsten Biathletinnen Deutschlands. Ihre Karriere umfasste zwei olympische Goldmedaillen und sieben WM-Titel. Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn widmete sie sich ihrer Leidenschaft für den Bergsport.
Beim Bayerischen Sportpreis wurde Franziska Preuß für ihre eigenen Leistungen ausgezeichnet, doch in ihrer Rede stand Dahlmeier im Mittelpunkt. Sie beschrieb ihre Freundin als eine Frau, die furchtlos und nach ihren eigenen Regeln lebte. Preuß fand Trost darin, dass Dahlmeier bei dem starb, was sie am meisten liebte.
Auch Magdalena Neuner, eine weitere ehemalige Biathlon-Größe, sprach über den Schock des Verlusts, erkannte aber an, dass Dahlmeiers Leidenschaft mit Risiken verbunden war. Preuß fügte hinzu, sie glaube, dass Dahlmeier nun in Frieden sei und über sie wache. 2025 benannte Garmisch-Partenkirchen seinen Kurpark zu ihren Ehren in Laura-Dahlmeier-Park um.
Dahlmeiers Tod hinterließ in der Sportwelt tiefe Spuren, besonders bei denen, die sie am besten kannten. Der nach ihr benannte Park in ihrer Heimatstadt bleibt ein dauerhaftes Denkmal. Ihr Vermächtnis als Athletin und Abenteurerin lebt weiter.






