"Lokaljournalismus ist keine Luxusware, sondern lebenswichtig für die Demokratie"
Tim Keller"Lokaljournalismus ist keine Luxusware, sondern lebenswichtig für die Demokratie"
Eine führende Medienpersönlichkeit hat die entscheidende Rolle des Lokaljournalismus für die Demokratie betont. Schmiege bezeichnete ihn als „essenzielle Infrastruktur, kein Luxusgut“ und forderte dringende Maßnahmen zu seinem Schutz.
Schmiege argumentierte, dass lokale Medien sich dem digitalen Zeitalter anpassen müssten. Vorgeschlagen wurde, das bestehende Schutzgerüst für lokalen Rundfunk in die neue Ära zu übertragen. Dadurch könnte der Lokaljournalismus weiterhin seine gesellschaftspolitische Funktion erfüllen.
Ein „Schutzschild für den Lokaljournalismus“ solle von Politik, Branche und Regulierungsbehörden geschaffen werden, so die Forderung. Zentrale Handlungsfelder seien Auffindbarkeit, Zusammenarbeit, Innovation und neue Finanzierungsmodelle. Zudem hob Schmiege den Bedarf an regulatorischen und wirtschaftlichen Sicherungsmechanismen hervor, die auf digitale Medien zugeschnitten sind.
Künstliche Intelligenz wurde als möglicher „Game-Changer“ hervorgehoben. Schmiege erklärte, KI könne als „lokaler Verstärker“ wirken – etwa in Produktion, Verbreitung und finanzieller Stabilisierung. Medienorganisationen rief sie dazu auf, unternehmerischen Mut zu zeigen und in Kreativität sowie neue Geschäftsmodelle zu investieren.
Der Appell umfasst die Anpassung bewährter Strukturen und die Offenheit für Innovation. Lokale Medien bräuchten die Freiheit, sich weiterzuentwickeln und ihre Zukunft zu sichern, hieß es. Ohne diese Veränderungen stehe ihre demokratische Rolle auf dem Spiel.
