Londons neues Luxushotel St Clement öffnet bald seine Türen am Themseufer
Claudia SchmitzLondons neues Luxushotel St Clement öffnet bald seine Türen am Themseufer
Historisches Londoner Hotel bereitet sich auf Soft-Opening im nächsten Monat vor
Das St Clement liegt zwischen Westminster und der Tower Bridge und bietet einen seltenen Blick auf die Themse und das Südufer. In der Nähe könnte eine alte U-Bahn-Station bald im Rahmen der laufenden Aufwertung des Viertels neues Leben einhauchen.
Der Schöpfer des Hotels, Nick Jones, vergleicht es mit einer Mischung aus Claridge’s und dem Chiltern Firehouse. Er nennt den Ort eine „kerfuffle-free zone“ – eine Oase der Ruhe und Eleganz. Gleichzeitig bietet der Unternehmer eine private schottische Insel für 3 Millionen Pfund zum Verkauf an.
Das St Clement ist das jüngste Projekt einer umfassenderen kulturellen Wiederbelebung unter der Leitung von Mark Wadhwa. Zu seinen Entwicklungen in der Umgebung gehören nun Reference Point, eine stilvolle Bibliothek, sowie Toklas, ein Restaurant, das in der Kunstszene beliebt ist. Selbst der lokale Tante-Emma-Laden, Corner Shop, wurde im Zuge der neuen Identität des Viertels neu interpretiert.
Nur einen kurzen Spaziergang entfernt liegt die stillgelegte U-Bahn-Station Aldwych, die seit Langem Interesse weckt. Stadtplaner sehen Potenzial in der Neunutzung des Geländes, was die Attraktivität des Viertels weiter steigern könnte.
Abseits von London trennt sich Jones von Inchconnachan, einer 103 Hektar großen Insel in Loch Lomond. Das abgelegene Grundstück, das für 3 Millionen Pfund angeboten wird, bildet einen deutlichen Kontrast zu seinen städtischen Projekten. Dennoch bleibt sein Fokus auf der Hauptstadt, wo das St Clement mit seiner ruhigen Luxusatmosphäre ab nächsten Monat Gäste anziehen soll.
Die Eröffnung des Hotels markiert einen weiteren Schritt in der Wandlung des Viertels – vom vernachlässigten Eckchen zum kulturellen Hotspot. Mit der stillgelegten Station in der Nähe und einer wachsenden Anzahl stylischer Locations gewinnt der Standort zunehmend an Aufmerksamkeit. Der Verkauf der Insel fügt der Geschichte eine überraschende Wendung hinzu, doch das St Clement bleibt Jones’ aktuellstes Vorhaben.






