23 March 2026, 02:12

Lothar Matthäus verrät: Warum sein Traumtransfer zu Real Madrid 1991 scheiterte

Schwarzes und weißes Logo des Real Madrid Football Club mit einem weißen Anker in einem schwarzen Kreis mit einer weißen Umrandung und dem Text "Real Madrid" darunter.

Lothar Matthäus verrät: Warum sein Traumtransfer zu Real Madrid 1991 scheiterte

Eine der dramatischsten Transfergeschichten der Fußballgeschichte spielte sich 1991 ab, als Lothar Matthäus für eine Rekordablösesumme fast zu Real Madrid gewechselt wäre. Die deutsche Legende stand kurz davor, Inter Mailand zu verlassen – doch im letzten Moment platzte der Deal. Noch Jahrzehnte später betrachtet er den gescheiterten Wechsel als eine verpasste Chance in seiner glanzvollen Karriere.

Real Madrid legte ein gigantisches Angebot von 18 Millionen D-Mark auf den Tisch, um Matthäus zu verpflichten – eine Summe, die damals alle Rekorde gebrochen hätte. Der Mittelfeldspieler, der sich nach einer neuen Herausforderung sehnte, war bereit für den Wechsel. Berichten zufolge waren die Verträge bereits unterzeichnet, und der Transfer schien so gut wie perfekt.

Doch Inter Mailands Präsident Ernesto Pellegrini weigerte sich, den Deal zu genehmigen. Berühmt wurde sein Ausspruch, Matthäus sei "wie ein Picasso" – unbezahlbar und nicht zu verkaufen. Hinter den Kulissen eskalierten die Spannungen weiter, als Real Madrid und Inter wegen des chilenischen Stürmers Iván Zamorano aneinandergerieten, was die Verhandlungen zusätzlich erschwerte.

Mit dem gescheiterten Transfer blieb Matthäus keine andere Wahl, als in Italien zu bleiben. Ein Jahr später kehrte er zum FC Bayern München zurück, wo er bereits über ein Jahrzehnt gespielt hatte. Seine Karriere war geprägt von Meistertiteln, dem WM-Triumph und individuellen Auszeichnungen – doch der Gewinn der Champions League blieb ihm verwehrt. Zweimal erreichte er mit Bayern das Finale – 1987 gegen Porto und 1999 gegen Manchester United –, doch den Henkelpott konnte er nie in die Höhe stemmen.

Der geplatze Transfer hinterließ bei Matthäus tiefe Spuren. Im Rückblick bezeichnete er ihn als eines seiner größten Bedauern. Wäre der Wechsel durchgegangen, wäre er einer kleinen Gruppe von Spielern beigetreten, die sowohl für Inter als auch für Real Madrid aufliefen. Stattdessen bleibt sein Vermächtnis mit den Vereinen verbunden, für die er tatsächlich spielte – und mit dem einen, der ihm entging.

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