07 May 2026, 00:17

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie steigt um 8 Prozent

Ein Lufthansa Cargo Boeing 777-300ER im Flug, mit ausgebreiteten Flügeln und laufenden Triebwerken gegen einen teilweise bewölkten Himmel.

Lufthansa überrascht mit geringeren Verlusten – Aktie steigt um 8 Prozent

Lufthansa meldet geringeren als erwarteten Verlust im ersten Quartal – Aktie legt deutlich zu

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Die Lufthansa hat einen geringeren als befürchteten Verlust im ersten Quartal verzeichnet und damit Sorgen über steigende Kosten und operative Herausforderungen gemildert. Trotz eines bereinigten Betriebsverlusts von 612 Millionen Euro hielt die Airline an ihrer Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 fest. Anleger reagierten positiv: Die Aktie des Unternehmens stieg im frühen Handel um über 8 Prozent.

Die Quartalszahlen zeigen einen bereinigten Betriebsverlust von 612 Millionen Euro – weniger als die von Analysten prognostizierten 659 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 8 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro, verblieb jedoch unter der erwarteten Marke von 9,3 Milliarden Euro. Als einen Grund für die finanzielle Belastung nannte die Lufthansa den anhaltenden Konflikt im Iran, der in diesem Jahr bereits zu zusätzlichen Treibstoffkosten in Höhe von 1,7 Milliarden Euro geführt habe.

Um Treibstoffengpässe zu bewältigen, strich das Unternehmen 20.000 Flüge aus seinem Sommerflugplan. Trotz dieser Herausforderungen bestätigte die Lufthansa ihre Gewinnprognose für 2026 – vorausgesetzt, es kommt zu keinen weiteren Störungen in der Treibstoffversorgung oder Arbeitsniederlegungen. Zudem erwartet die Airline einen bereinigten Betriebsgewinn, der deutlich über den 1,96 Milliarden Euro aus dem Jahr 2025 liegen werde.

Langfristig strebt die Lufthansa eine Gewinnmarge von 8 bis 10 Prozent zwischen 2028 und 2030 an. Die Bekanntgabe der Quartalsergebnisse löste einen deutlichen Kursanstieg aus: Die Aktie legte bis zum Vormittag in Frankfurt zwischen 6 und 8 Prozent zu.

Der geringere als erwartete Verlust im ersten Quartal beruhigte die Anleger und stabilisierte den Aktienkurs. Die Lufthansa bleibt zwar unter Druck durch hohe Treibstoffkosten und operative Anpassungen, hält aber an ihrer Gewinnprognose für 2026 fest. Die Erreichung der langfristigen Margenziele hängt davon ab, weitere Versorgungsengpässe bei Treibstoff und Arbeitskonflikte zu vermeiden.

Quelle