24 May 2026, 08:13

Massiver Protest gegen geplante Krankenkassenreform und drohende Stellenstreichungen

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Protest gegen geplante Krankenkassenreform und drohende Stellenstreichungen

Protest gegen geplanten Gesetzesentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Gegen einen geplanten Gesetzesentwurf zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich Proteste formiert. Beschäftigte, Gewerkschaftsvertreter und Krankenhausbetreiber befürchten, dass der Entwurf die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Stellen abbauen wird. Die Organisatoren fordern den Bundestag auf, die aktuelle Fassung des Gesetzentwurfs abzulehnen.

Der Protest begann mit einer außerordentlichen Betriebsversammlung um 8 Uhr am Donnerstagmorgen. Mitarbeiter, der Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi versammelten sich, um auf ihre Sorgen aufmerksam zu machen. Eingeladen waren auch der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Mit der Aktion soll auf die möglichen Folgen des Gesetzes hingewiesen werden. Auch die Krankenhausbetreiber haben ihre Unterstützung für die Position der Beschäftigten bekundet.

Die zentrale Forderung bleibt eindeutig: Der Gesetzentwurf darf in seiner aktuellen Form nicht verabschiedet werden. Die Protestierenden argumentieren, dass Änderungen notwendig sind, um negative Auswirkungen auf das Gesundheitspersonal und die Versorgungsqualität zu verhindern.

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Der Protest unterstreicht die breite Ablehnung der geplanten Krankenkassenreform. Sollte das Gesetz in der vorliegenden Fassung beschlossen werden, drohen Stellenstreichungen und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Nun warten die Organisatoren auf eine Reaktion der Abgeordneten und des Gesundheitsministers.

Quelle