Memmingen feiert Premiere mit Rekordwurf und Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften
Claudia SchmitzMemmingen feiert Premiere mit Rekordwurf und Süddeutschen Leichtathletik-Meisterschaften
Memmingen richtete in diesem Jahr erstmals die Süddeutschen Meisterschaften in der Leichtathletik aus. Das Turnier zog rund 160 Athletinnen und Athleten aus 25 Vereinen an, die in 44 Altersklassen gegeneinander antraten. Extra für den Wettbewerb wurde nördlich des Fußballfelds eine neue Wurfanlage errichtet.
Die Wettkämpfe fanden im BBZ-Stadion statt, wobei Bürgermeister Jan Rothenbacher die Schirmherrschaft übernahm. Die Organisatoren aus der Familie Kehrle sorgten gemeinsam mit etwa 70 Ehrenamtlichen für einen reibungslosen Ablauf. Sowohl für Teilnehmende als auch für Zuschauer waren entsprechende Einrichtungen vorhanden.
Besondere Aufmerksamkeit erregte Rosina Holzhey, die im Hammerwurf der Mädchen B-Klasse mit 62,21 Metern einen neuen deutschen Rekord aufstellte. Die 16-Jährige schleuderte den zwei Kilogramm schweren Hammer weiter als alle Vorgängerinnen. Holzhey trainiert seit ihrem sechsten Lebensjahr – angeleitet von ihrem Großvater Josef Zillibiller.
Bei den Männern setzte sich Sandro Koinzer vom SV DJK Ost Memmingen in der Gewichtsklasse über 98 Kilogramm durch und holte mit 2.588 Punkten den Sieg im Dreikampf. Paul Höbler sicherte sich hingegen in der Jugendklasse bis 82 Kilogramm den Titel für den SV Dischingen.
Die Meisterschaften markierten Memmingens Debüt als Austragungsort der Süddeutschen Titelkämpfe. Holzheys Rekordwurf stach unter den Leistungen besonders hervor, während Koinzer und Höbler ihre jeweiligen Disziplinen für sich entschieden. Die neu gebaute Wurfanlage und die professionelle Organisation trugen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei.






