Menowin Fröhlich holt DSDS-Sieg – 16 Jahre nach bitterer Finale-Niederlage
Niklas MeyerMenowin Fröhlich holt DSDS-Sieg – 16 Jahre nach bitterer Finale-Niederlage
Menowin Fröhlich hat Deutschland sucht den Superstar (DSDS) auf RTL gewonnen – 16 Jahre nach seiner vernichtenden Niederlage im Finale von 2010. Der emotionale Sieg brachte ihm einen Plattenvertrag und 100.000 Euro ein und markiert ein spektakuläres Comeback des Sängers.
Fröhlich war erstmals 2005 bei DSDS aufgetreten, doch größere Bekanntheit erlangte er 2010, als er im Finale gegen Mehrzad Marashi unterlag. Seine Rückkehr zum Wettbewerb 2022 versetzte die Jury in Staunen – Jurenchef Dieter Bohlen nannte seinen Auftritt bei den Castings eine „echte Sensation“.
Im Finale präsentierte Fröhlich eine Version von Michael Jacksons Billie Jean sowie seinen eigenen Song Mercy On Me. Als das Ergebnis verkündet wurde, brach er unter Tränen zusammen – überwältigt von seinem Sieg.
Die Zweitplatzierte Constance Dizendorf begeisterte das Publikum mit ihrer Wandlung von einem schüchternen Teenager zu einer selbstbewussten Künstlerin. Tyrell Hagedorn sicherte sich den dritten Platz – und das, während er parallel seine Schulabschlussprüfungen absolvierte.
RTL wies später Vorwürfe zurück, Fröhlichs Teilnahme sei inszeniert oder gegen Regeln verstoßen worden, und betonte die Fairness der Show.
Der Sieg bescherte Fröhlich einen Plattenvertrag sowie ein Preisgeld von 100.000 Euro. Sein Weg von der schmerzhaften Niederlage 2010 zum triumphalen Comeback ist zu einem der prägendsten Momente der Showgeschichte geworden. Gleichzeitig unterstreicht der Erfolg, wie DSDS Künstlern eine zweite Chance auf den Durchbruch bieten kann.






