Neue Radroute führt durch sakrale Schätze und Naturjuwele am Niederrhein
Claudia SchmitzNeue Radroute führt durch sakrale Schätze und Naturjuwele am Niederrhein
Neue Radroute eröffnet: Durch die malerische Niederrhein-Region
Eine neue Radstrecke führt nun durch die idyllische Niederrhein-Landschaft und verbindet historische Kirchen, geschützte Naturgebiete und jahrhundertealte Sehenswürdigkeiten. Startpunkt ist Schwalmtal-Amern, wo Kultur und Natur auf einer abwechslungsreichen Route verschmelzen.
Die Tour beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern. Von dort geht es Richtung KP 10 in Oberkrüchten, wo die St.-Martins-Kirche steht – ein schlichtes, einschiffiges Barockgebäude von ruhiger Eleganz.
Weiter führt der Weg durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet mit weiten Heideflächen und artenreicher Tierwelt. Radfahrer erreichen anschließend KP 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld, wo die Kapelle St. Maria an den Heiden liegt. Im Inneren zieht ein flämisch geschnitzter Altar mit filigraner Handwerkskunst Besucher in seinen Bann.
Am KP 24 in Waldniel thront die St.-Michaels-Kirche, auch „Schwalmtaler Dom“ genannt, über der Umgebung. Ihr imposantes Erscheinungsbild kontrastiert mit der kleineren St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. In der Nähe markiert der Mühlenturm, ein Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert, einen weiteren sehenswerten Punkt.
Die Route führt weiter zum KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath, wo die katholische St.-Gertrudis-Kirche als dreischiffige Backsteinbasilika steht. In Brüggen lohnt ein Stopp im Kreuzherrenkloster, einem historischen Kloster mit der dazugehörigen St.-Nikolaus-Kirche. Den Abschluss bildet die St.-Petrus-Kirche in Born, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt und im frühen 15. Jahrhundert erweitert wurde.
Die Strecke verbindet elf bedeutende Orte und vereint sakrale Architektur mit naturbelassener Umgebung. Radfahrer können auf zwei Rädern durch Dörfer und Schutzgebiete fahren und dabei Jahrhunderte der Regionalgeschichte erleben. Die Route ist nun vollständig befahrbar und lädt ein, das kulturelle Erbe der Region aktiv zu entdecken.






