24 March 2026, 14:17

Nürnberger Ehepaar wegen jahrelangem Lohnbetrug zu 109.000 Euro Strafe verurteilt

Plakat mit dem Titel "Operation Double Trouble: US-Geldkurier" mit einer US-Karte, die in zwei Abschnitte unterteilt ist, wobei der eine die Kurierrouten und der andere die Trägerorte zeigt, mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Rand.

Nürnberger Ehepaar wegen jahrelangem Lohnbetrug zu 109.000 Euro Strafe verurteilt

Ein Nürnberger Gericht hat ein Ehepaar wegen Lohnbetrugs und Untreue zu einer Geldstrafe von 109.000 Euro verurteilt. Das Paar hatte Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß angemeldet und Sozialabgaben über fast drei Jahre vorenthalten. Das Urteil folgt einer Untersuchung ihrer Geschäftspraktiken.

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Das Ehepaar führte ein Unternehmen, in dem es nur 15 der insgesamt 29 Beschäftigten offiziell angemeldete. Die übrigen Mitarbeiter erhielten Teile ihres Lohns "schwarz" – mit unvollständigen oder fehlenden Gehaltsunterlagen. Dadurch wurden Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von fast 180.000 Euro vorenthalten.

Das Gericht sprach das Paar in 53 Einzelfällen des Lohnbetrugs schuldig. Die Frau wurde zu einer Strafe von 600 Tagessätzen à 165 Euro verurteilt, was 99.000 Euro entspricht. Ihr Mann musste 400 Tagessätze à 25 Euro zahlen, insgesamt 10.000 Euro. Die Gesamtstrafe beläuft sich damit auf 109.000 Euro.

Die betrügerischen Machenschaften erstreckten sich über fast drei Jahre, in denen das Paar systematisch falsche Lohnangaben machte. Die Behörden deckten den Betrug auf, nachdem sie Beschäftigungs- und Steuerunterlagen geprüft hatten.

Mit dem Urteil müssen das Ehepaar nun nicht nur die Geldstrafe zahlen, sondern auch die ausstehenden Sozialabgaben nachentrichten. Der Fall zeigt die rechtlichen Konsequenzen bei Verstößen gegen Arbeits- und Steuerrecht. Behörden kündigten an, dass weitere Kontrollen bei ähnlichen Betrieben folgen könnten.

Quelle