24 June 2026, 06:11

Oberasbach verdoppelt Wassergebühren ab Oktober 2026 drastisch

Wasserpreis-Explosion: Wasserrechnungen in Oberasbach fast verdoppeln

Oberasbach verdoppelt Wassergebühren ab Oktober 2026 drastisch

Oberasbacher Haushalte müssen ab Oktober 2026 mit drastisch höheren Wassergebühren rechnen. Am 29. Juni 2026 stimmt der Stadtrat über eine überarbeitete Satzung ab, um eine wachsende Finanzlücke in der Wasserversorgung zu schließen.

Hintergrund ist ein Defizit von 2,1 Millionen Euro, das sich in den vergangenen vier Jahren angehäuft hat. Steigende Instandhaltungskosten – unter anderem durch häufigere Rohrbrüche – verschärfen die Lage. Um die Ausgaben zu decken, verdoppelt sich der Verbrauchspreis nahezu: von derzeit 2,08 Euro auf 4,12 Euro pro Kubikmeter.

Zusätzlich führt die Stadt ab dem 1. Juli 2026 einen „Wassercent“ ein – eine Abgabe von 10 Cent pro Kubikmeter, die in Projekte zum Wasserschutz fließen soll. Zudem übernimmt Oberasbach künftig die Verantwortung für Hausanschlussleitungen, was die Belastung für die Bürger weiter erhöht.

Die novellierte Satzung, die die Version von 1995 ersetzt, orientiert sich an den Richtlinien des Bayerischen Innenministeriums. Sie sieht eine Verzinsung von 2 Prozent auf das in die Wasserinfrastruktur investierte Kapital vor. Nach der Verabschiedung treten die neuen Regelungen am 1. Oktober 2026 in Kraft.

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Die Änderungen werden die Wasserrechnungen der Haushalte in Oberasbach spürbar steigern. Die endgültige Entscheidung des Stadtrats am 29. Juni besiegelt die neuen Tarife und Gebühren. Ab dem 1. Oktober 2026 zahlen die Bürger dann nicht nur die erhöhten Preise, sondern auch die neue Umlage für den Gewässerschutz.

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