Portus baut Münchner Rechenzentrum mit Ökostrom und 7 Megawatt aus
Portus Data Centers baut Rechenzentrum in Kirchheim bei München aus
Portus Data Centers erweitert seinen Standort in Kirchheim bei München. Das Projekt fügt eine IT-Leistung von 5,5 Megawatt hinzu und erhöht die Gesamtkapazität der Anlage auf 7 Megawatt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Ausbau die digitale Infrastruktur für Unternehmen in der Region stärken – und zwar ausschließlich mit erneuerbaren Energien.
Das erweiterte Rechenzentrum wird zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben und erfüllt die aktuellen Vorgaben des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) mit einem PUE-Wert von 1,2 oder niedriger. Moderne Kühltechnologien senken den Energieverbrauch zusätzlich und setzen damit Maßstäbe für nachhaltigen Betrieb.
Marco Kain, Geschäftsführer von Portus Data Centers München, betonte die Vorteile für lokale und internationale Unternehmen. Die Erweiterung sei ein entscheidender Schritt, um die digitale Wettbewerbsfähigkeit der Region zu festigen. Falk Weinreich, der neue Group-CEO des Unternehmens, bezeichnete das Kirchheim-Projekt als wichtigen Meilenstein in der Buy-and-Build-Strategie von Portus.
Nach Fertigstellung wird der Standort Kirchheim zu den leistungsstärksten Rechenzentren im Raum München zählen. Die ersten neuen Kapazitäten sollen Anfang 2027 ans Netz gehen. Darüber hinaus plant Portus weiteres Wachstum, darunter eine 30-Megawatt-Anlage in Berlin, ein 60-Megawatt-Rechenzentrum in Frankfurt und ein 20-Megawatt-Projekt in Wien. Weitere Erweiterungen sind für den Zeitraum 2026 bis 2028 vorgesehen.
Mit dem Ausbau in Kirchheim steigt die Gesamtkapazität des Standorts auf 7 Megawatt. Das Rechenzentrum wird vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben und setzt auf modernste Effizienzmaßnahmen. Das Projekt ist Teil der übergeordneten Strategie von Portus, Rechenzentren in Deutschland und den angrenzenden Märkten auszubauen.






