Prinz William und Harry: Wie ein jahrzehntelanger Bruderzwist eskalierte
Claudia SchmitzPrinz William und Harry: Wie ein jahrzehntelanger Bruderzwist eskalierte
Die angespannte Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry hat tiefe Wurzeln – lange bevor Meghan Markle Teil der Königsfamilie wurde. Ein neuer Bericht enthüllt, dass die Spannungen zwischen den Brüdern sogar in einer handgreiflichen Auseinandersetzung über Presseberichte zu Markle gipfelten. Doch ihr Zerwürfnis reicht Jahrzehnte zurück: Kindliche Rivalitäten und empfundene Ungerechtigkeiten prägten ihre Beziehung über die Jahre hinweg.
Die Probleme der Prinzen begannen bereits in der Kindheit. Berichten zufolge rangelten sie im Fond eines Autos – ein frühes Anzeichen für Reibereien. Harry schrieb später in seiner im Januar 2023 veröffentlichten Autobiografie Spare, er habe sich oft wie der weniger wertgeschätzte Bruder gefühlt. Er verwies auf scheinbar kleine, aber symbolträchtige Unterschiede, etwa ihre Schlafzimmer im Kensington Palace, die seiner Meinung nach ein Statusgefälle widerspiegelten.
Im Erwachsenenalter verschärften sich die Konflikte. William soll verärgert reagiert haben, als Harry erstmals die Invictus Games vorschlug – ein Projekt, das dem jüngeren Prinzen besonders am Herzen lag. Noch vor Markles Auftauchen hatten sich die Brüder bereits entfremdet. Als dann Boulevardmedien über Markle berichteten, war ihr Verhältnis längst stark belastet.
Die Lage eskalierte, als Harry und William sich wegen der Presseartikel über Markles Verhalten körperlich aneinandergerieten. Seither haben sie jahrelang nicht mehr miteinander gesprochen. Selbst Vermittlungsversuche – darunter auch von Kate Middleton, Williams Ehefrau – scheiterten. Bei der Beerdigung von Prinz Philip soll Middleton versucht haben, die Stimmung zu entspannen, doch die Brüder blieben distanziert.
Auf Anfragen zu den neuesten Enthüllungen reagierten die Sprecher beider Prinzen nicht.
Mittlerweile führen die Brüder getrennte Leben, ohne öffentliche Anzeichen einer Versöhnung. Harrys Memoiren und anhaltende Berichte halten die ungelösten Konflikte weiter präsent. Was einst eine private Zerwürfnis war, ist längst zu einem prägenden Merkmal ihrer öffentlichen Geschichte geworden.






