Reul fordert härteres Durchgreifen gegen Stadionschläger – und droht Vereinen mit Strafen
Niklas MeyerReul fordert härteres Durchgreifen gegen Stadionschläger – und droht Vereinen mit Strafen
Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hat Fußballvereine für ihre zögerliche Reaktion auf Stadionschläger scharf kritisiert. Er fordert, dass die Clubs schneller gegen Täter vorgehen und diese konsequent identifizieren und zur Verantwortung ziehen müssen.
Reul schlägt neue Gesetze vor, die Vereine bestrafen sollen, wenn sie Verfahren gegen Gewalttäter verzögern. Seiner Meinung nach zögern viele Clubs aus Angst vor Reaktionen ihrer eigenen Ultra-Fans.
Der Minister betont, dass die Vereine in der Pflicht stehen, umgehend zu handeln. Gleichzeitig lehnt er es ab, dass Fußballclubs privat Polizeikräfte für die Stadionabsicherung finanzieren. Sicherheit in Stadien sei eine staatliche Aufgabe und dürfe nicht auf die Vereine abgewälzt werden, so Reul.
Mit seinen Vorschlägen will er die Identifizierung von Störern beschleunigen und die Verantwortlichkeiten klarer regeln. Der Staat behalte dabei die Kontrolle über die Sicherheit, während Vereine bei Untätigkeit mit Konsequenzen rechnen müssten. Reuls Forderung nach strengeren Regelungen spiegelt die wachsende Sorge um die Sicherheit in Fußballstadien wider.






