23 May 2026, 16:19

Salzgitter blockiert Tiny Houses: Stadtrat lehnt bezahlbare Senioren-Wohnlösungen ab

Baugenehmigungen für Tiny Houses? So hat der Rat von Salzgitter entschieden

Salzgitter blockiert Tiny Houses: Stadtrat lehnt bezahlbare Senioren-Wohnlösungen ab

Ein Antrag zur Einführung von Tiny Houses in Salzgitter ist vom Stadtrat deutlich abgelehnt worden. Die von der DiBo-Gruppe eingebrachte Initiative sollte älteren Bürgerinnen und Bürgern den Umzug in kleinere Wohnräume ermöglichen und gleichzeitig die Haushaltsbelastung für die Seniorenbetreuung verringern. Trotz der vorgebrachten Argumente unterstützten bei der Sitzung am Mittwoch jedoch nur zwei Ratsmitglieder den Antrag.

Die DiBo-Gruppe, angeführt von den ehemaligen AfD-Politikern Thomas Disselhof und Jörg Bogun, hatte den Antrag gestellt, um den Bau von Tiny Houses in der Stadt voranzutreiben. Ihre Begründung: Die kompakt gebauten, barrierefreien Häuser böten älteren Menschen eine bezahlbare Möglichkeit, ihren Wohnraum zu verkleinern. Zudem könnte der Verkauf größerer Immobilien an junge Familien die finanziellen Belastungen der Stadt für Pflegeeinrichtungen mindern.

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Der Antrag forderte klare Regelungen, um die Genehmigung von Tiny Houses in bestehenden und künftigen Bebauungsplänen zu erleichtern. Als der Rat am Mittwoch abstimmte, wurde der Vorschlag jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Gründe für die Ablehnung wurden nicht genannt, sodass die Zukunft der Initiative ungewiss bleibt.

Mit der Ablehnung des Antrags wird Salzgitter keine Pläne zur Integration von Tiny Houses in seine Wohnraumpolitik weiterverfolgen. Die Entscheidung des Rates bedeutet, dass es keine Änderungen bei den Bauvorschriften oder Genehmigungsverfahren geben wird. Der Vorschlag der DiBo-Gruppe ist damit vorerst vom Tisch.

Quelle