26 June 2026, 22:11

Schweinsteiger löst Rassismus-Debatte mit Kritik am Spielstil der Elfenbeinküste aus

Bastian Schweinsteiger betont, dass seine Aussagen über die Spielweise der Elfenbeinküste bei der WM nicht auf Personen gemunzt waren

Schweinsteiger löst Rassismus-Debatte mit Kritik am Spielstil der Elfenbeinküste aus

Bastian Schweinsteiger hat mit Äußerungen über den Fußballstil der Elfenbeinküste für Aufsehen gesorgt. Er bezeichnete ihr Spiel als unberechenbar und unkonventionell und verglich es mit einem weniger taktisch geprägten Ansatz. Die Bemerkungen zogen scharfe Kritik vom Trainer der Elfenbeinküste, Emerse Faé, nach sich.

Schweinsteiger hatte den Spielstil der Elfenbeinküste zunächst als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild“ beschrieben und angedeutet, es fehle an taktischer Disziplin. Später präzisierte er, seine Worte seien rein als fußballerische Analyse gemeint gewesen und nicht als Beleidigung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Emerse Faé warf Schweinsteiger daraufhin Rassismus vor. Der Trainer der Elfenbeinküste hatte sein Team gerade zu einem historischen 2:0-Sieg gegen Curaçao geführt und damit erstmals den Einzug ins Achtelfinale einer Weltmeisterschaft geschafft. Zuvor hatte Deutschland die Elfenbeinküste in der Gruppenphase mit 2:1 besiegt.

ARD-Intendant Axel Balkausky stellte sich hinter Schweinsteiger und betonte, es handele sich um eine fachliche Einschätzung. Jürgen Klopp, auf die Äußerungen angesprochen, wirkte überrascht und verzichtete auf eine weitere Stellungnahme.

Der Streit dreht sich um Schweinsteigers Beschreibung des Fußballs der Elfenbeinküste. Faés Mannschaft hatte sich nach dem Sieg erstmals für die K.-o.-Phase qualifiziert. Schweinsteiger beharrte darauf, seine Kommentare seien nicht rassistisch, sondern eine technische Beobachtung gewesen.

Quelle