Siemens Energy: Vom Börsenstart bis zu Turbulenzen und strategischen Wenden
Mia SchmittSiemens Energy: Vom Börsenstart bis zu Turbulenzen und strategischen Wenden
Siemens Energy durchlebt seit seinem Börsengang eine turbulente Phase. Das Unternehmen ging Ende September 2020 an die Frankfurter Wertpapierbörse. Sein Weg war seitdem von finanziellen Höhen und Tiefen, Umstrukturierungsmaßnahmen und strategischen Kurswechseln geprägt.
Am 28. September 2020 startete der Konzern offiziell an der Börse. Bereits Anfang 2021 kündigte er an, weltweit 7.800 Stellen abzubauen, um die Kosten zu senken. Damals beschäftigte das Unternehmen rund 91.000 Mitarbeiter, davon 26.000 in Deutschland.
Im Februar 2021 meldete Siemens Energy die Rückkehr in die Gewinnzone – nach anfänglichen Kursverlusten, die durch Wertberichtigungen und Umstrukturierungskosten verursacht worden waren. Im letzten Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von etwa 27,5 Milliarden Euro.
Im März 2021 stieg es in den DAX auf, was einen wichtigen Meilenstein darstellte. Doch schon bald folgten Rückschläge: Im dritten Quartal meldete das Unternehmen erneut Verluste, die mit Problemen bei der spanischen Windkrafttochter Siemens Gamesa zusammenhingen.
Das Unternehmen hat das vergangene Jahr als schwierig bezeichnet. Der Fokus liegt weiterhin auf der Steigerung der Kosteneffizienz, der Profitabilität und der langfristigen Stabilität. Die ergriffenen Maßnahmen sollen die Zukunft des Konzerns in einem hart umkämpften Markt sichern.






