Stichwahl in Landshut: Haslinger gegen Rabl um das Oberbürgermeisteramt
Claudia SchmitzStichwahl in Landshut: Haslinger gegen Rabl um das Oberbürgermeisteramt
Landshuts Oberbürgermeister-Stichwahl steht bevor – kein Kandidat siegte im ersten Wahlgang
In Landshut kommt es zu einer Stichwahl um das Bürgermeisteramt, nachdem im ersten Wahlgang kein Bewerber die absolute Mehrheit erreichte. Dr. Thomas Haslinger (CSU) führte mit 37,0 % der Stimmen, verfehlte jedoch die notwendige Mehrheit. Nun trifft er am Sonntag, dem 22. März, in der entscheidenden Runde auf Christoph Rabl von den Grünen, der 20,2 % der Stimmen holte.
Zehn Kandidaten hatten sich um die Nachfolge des scheidenden Oberbürgermeisters Alexander Putz beworben, der nicht erneut antrat. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,7 % – ein Anstieg im Vergleich zur Wahl 2020.
Haslinger, trotz seines Vorsprungs, räumte ein, dass eine Stichwahl nötig sei, zeigte sich aber zuversichtlich, was den weiteren Verlauf seines Wahlkampfs betrifft. Rabl hingegen wertete das starke Abschneiden seiner Partei als deutliches Signal, dass die Bürger einen Führungswechsel wünschen. Beide Kandidaten bereiten sich nun auf die finale Abstimmung vor.
Die beiden verbleibenden Bewerber stehen für unterschiedliche Visionen der Stadtentwicklung: Haslingers CSU-Hintergrund kontrastiert mit Rabls grünem Programm – die Wähler müssen sich zwischen zwei verschiedenen Ansätzen der Kommunalpolitik entscheiden.
Die Stichwahl am 22. März wird über Landshuts nächsten Oberbürgermeister entscheiden. Haslinger und Rabl werden nun darum ringen, die Wähler zu überzeugen, die im ersten Wahlgang andere Kandidaten unterstützt hatten. Das Ergebnis wird die Führung der Stadt in den kommenden Jahren prägen.