Streit um Uran-Transporte: Warum Ahaus als Zwischenlager in der Kritik steht

Protestaktion gegen den Transport von Atommüll - Streit um Uran-Transporte: Warum Ahaus als Zwischenlager in der Kritik steht
Pläne zum Transport von hochangereichertem Uran von Garching nach Ahaus haben Proteste von Umweltschützern ausgelöst. Diese kritisieren, dass das Zwischenlager in Ahaus nicht über ausreichende Sicherheitsvorkehrungen für das Material verfüge. Im Mittelpunkt des Streits stehen bestrahlte Brennelemente, die ursprünglich in einem Forschungsreaktor genutzt wurden.
Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat bereits zwei Transporte des Urans von Garching nach Ahaus genehmigt. Die Lieferungen sind für 2026 vorgesehen, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte. Der abgebrannte Brennstoff enthält hochangereichertes Uran, das Kritiker zufolge bei unsachgemäßer Handhabung für die Herstellung von Atomwaffen missbraucht werden könnte.
Deutschland verfügt derzeit über kein Endlager für radioaktiven Abfall. Stattdessen lagern solche Materialien in sechzehn Zwischenlagern – darunter auch in Ahaus – vorübergehend. Die Bundesregierung steuert die langfristige Entsorgungsplanung über das Nationale Entsorgungsprogramm, unterstützt durch den Nationalen Begleitkreis. Aktivisten halten das Ahauser Lager für ungeeignet, da es weder ausreichenden Schutz biete noch die Möglichkeit, das Uran abzureichern. Als Lösung fordern sie eine neue Anlage in Garching, um das Uran sicher aufzubereiten und den Anreicherungsgrad zu verringern. Andernfalls bleibe das Material ein Sicherheits- und Umweltrisiko, so ihre Argumentation.
Die genehmigten Transporte werden durchgeführt, sofern keine weiteren rechtlichen oder politischen Hindernisse auftauchen. Die Debatte unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der deutschen Atommüllpolitik, insbesondere das Fehlen eines Endlagers. Bis auf Weiteres bleibt das Uran in der Zwischenlagerung, während die Diskussionen andauern.

Streit um Uran-Transporte: Warum Ahaus als Zwischenlager in der Kritik steht
Hochangereichertes Uran soll 2026 nach Ahaus – doch das Lager gilt als unsicher. Warum Aktivisten jetzt eine Kehrtwende fordern und was die Bundesregierung plant.

FC Bayern empfängt Wolfsburg: Start in die heiße Phase der Saison 2025/26
Neun Punkte Vorsprung, kein einziges verlorenes Spiel – doch jetzt wird es ernst. Mit Kane, Kimmich & Co. peilt der Rekordmeister gegen Wolfsburg den perfekten Auftakt vor dem Champions-League-Marathon an.

Michelle beendet ihre Schlager-Karriere mit emotionalem Abschied in Berlin
Eine Ära geht zu Ende: Mit 54 Jahren verabschiedet sich die Schlager-Ikone von der Bühne. Ihr letzter Auftritt wird ein Fest für die Fans – und ein Abschied mit Tränen.

Verletzungssorge bei 1860 München: Dulic fällt gegen Rot-Weiss Essen aus
Ein herber Schlag für die Löwen: Ohne Dulic und Verlaat steht die Abwehr vor einer Zerreißprobe. Wird Essen zur Nagelprobe für die Münchner?

Neujahrsempfang 2026: BayBG stärkt Startup-Netzwerke in unsicheren Zeiten
Ein Abend voller Chancen: Wie Bayerns Gründerszene trotz Krisenstimmung zusammenwächst. Wer profitiert von den neuen Allianzen?

Enforce Tac 2027 wächst auf 73.000 Quadratmeter und setzt neue Maßstäbe in der Sicherheitsbranche
Europas führende Sicherheitsmesse wird größer – und klüger. 2027 wartet die Enforce Tac mit mehr Platz, neuem Hallenkonzept und einem Programm, das Behörden und internationale Gäste überzeugt.

Gothas Goldschätze aus Chinas Ming-Dynastie begeistern 21.600 Besucher
Goldene Körbe, saphirbesetzte Gefäße: Gothas Museum präsentierte Schätze aus China, die sonst im Qujiang-Museum von Xi’an verborgen bleiben. Jetzt zieht die Schau nach Asien um.

Datev-Panne: Gehaltsdaten von Arbeitnehmern an falsche Empfänger verschickt
Ein IT-Fehler bei Datev legt Gehaltsdaten offen – doch viele Betroffene ahnen nichts. Wer haftet, wenn vertrauliche Informationen plötzlich bei Fremden landen?

Sven Schulze übernimmt im Januar das Amt des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt
Von Parteisekretär zum Regierungschef: Sven Schulze übernimmt das Ruder in Sachsen-Anhalt. Was seine politische Laufbahn und sein Verhältnis zu Haseloff verraten.