Südostlink erreicht Meilenstein: Betonfundamente für Ökostrom-Hochspannungsleitung D3b stehen
Niklas MeyerSüdostlink erreicht Meilenstein: Betonfundamente für Ökostrom-Hochspannungsleitung D3b stehen
Ein wichtiger Meilenstein beim Bau des Südostlinks: Hochspannungsleitung für Ökostrom in Deutschland
Ein entscheidender Fortschritt ist beim Bau des Südostlinks erzielt worden, einer Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ), die erneuerbare Energien durch ganz Deutschland transportieren soll. Das Projekt hat zum Ziel, Windstrom aus dem Norden und Osten in die südlichen Regionen zu leiten, um fossile Energieträger zu ersetzen und das zukünftige Stromnetz des Landes zu stärken. Nun macht ein zentraler Abschnitt der Trasse, D3b, mit der Installation spezieller Beton-Schachtfundamente Fortschritte.
Der Südostlink wird auf einer Länge von etwa 540 Kilometern – größtenteils unterirdisch – von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt bis nach Bayern verlaufen. Seine Aufgabe besteht darin, eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten und Deutschlands Wandel hin zu einer klimaneutralen Energieerzeugung zu unterstützen. Ein besonders wichtiger Abschnitt, D3b, umfasst rund zwei Kilometer zwischen der Autobahn A92 und dem Umspannwerk Isar bei Landshut. Dieser Teil beinhaltet zwei leistungsstarke Konverterstationen sowie Anschlussleitungen und ermöglicht eine Übertragungskapazität von bis zu vier Gigawatt.
Für diesen Projektteil hat die Kleihues Betonbauteile GmbH & Co. KG vorgespannte Beton-Schachtfundamente entwickelt. Diese Konstruktionen schützen die unterirdischen Kabelverbindungen vor Wasser und Umwelteinflüssen und ermöglichen gleichzeitig sichere, langlebige elektrische und mechanische Anschlüsse. Dank ihrer vorgefertigten Bauweise lassen sie sich schnell vor Ort installieren.
Stand März 2026 sind entlang des Abschnitts D3b bereits 42 der 68 geplanten Schachtfundamente gesetzt worden. Sobald die Kabelverbindungsarbeiten (Spleißarbeiten) abgeschlossen sind, werden die Baugruben verfüllt und die Flächen für die Landwirtschaft wiederhergestellt.
Die Montage der Schachtfundamente unterstreicht den stetigen Fortschritt beim Südostlink. Der fertige Abschnitt D3b wird dazu beitragen, erneuerbare Energien in das nationale Stromnetz zu integrieren und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Mit den laufenden Bauarbeiten rückt das Projekt seinem Ziel eines nachhaltigeren Energienetzes immer näher.