31 March 2026, 12:22

Tesla-Fahrer zahlt 9.600 Euro Strafe nach Zollkontrolle auf der A96

Altes deutsches Aktienzertifikat mit blauer Umrandung, das den Text 'Schweiz Wagons-Fabrik A.G.' trägt

Tesla-Fahrer zahlt 9.600 Euro Strafe nach Zollkontrolle auf der A96

Ein 37-Jähriger aus dem Landkreis Waldshut muss nach einer Kontrolle auf der A96 unerwartet tief in die Tasche greifen: Zollbeamte stoppten seinen Tesla Model S – weil er das aus der Schweiz eingeführte Fahrzeug nicht ordnungsgemäß angemeldet hatte. Nun schuldet er fast 10.000 Euro an Nachzahlungen.

Der Vorfall ereignete sich am 13. August 2025 in der Nähe des Autobahnkreuzes Weißenberg. Beamte des Zollamts Lindau hielten den Wagen an und stellten fest, dass das Fahrzeug ohne korrekte Deklaration aus der Schweiz eingeführt worden war. Der Fahrer war davon ausgegangen, die Formalitäten erst erledigen zu müssen, wenn seine Schweizer Exportkennzeichen abliefen.

Der Mann hatte den Tesla Model S für 29.000 Schweizer Franken erworben. Statt das vollständige Einfuhrverfahren einzuhalten, hatte er auf einen vereinfachten Ablauf gehofft. Die Behörden errechneten die ausstehenden Abgaben und forderten die sofortige Begleichung von rund 9.600 Euro.

Nach der Barzahlung vor Ort eskalierte der Fall: Das Hauptzollamt Ulm hat die Angelegenheit mittlerweile an seine Zollfahndungsstelle zur weiteren Prüfung übergeben.

Die Nachlässigkeit des Fahrers führte nicht nur zu einer unerwarteten Strafe, sondern auch zu einem laufenden Ermittlungsverfahren. Die Zollvorschriften verlangen eine vollständige Deklaration von Importfahrzeugen – unabhängig von vorübergehenden Exportkennzeichen. Der Fall zeigt, welche finanziellen Risiken bei Nichteinhaltung der Einfuhrbestimmungen drohen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle