29 April 2026, 00:31

Über 75 Prozent der Tatverdächtigen in MV sind Ausländer – was die Zahlen wirklich bedeuten

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem umzäunten Gebäude mit Bäumen und Fahnen.

Über 75 Prozent der Tatverdächtigen in MV sind Ausländer – was die Zahlen wirklich bedeuten

Ein neuer Bericht zeigt, dass Ausländer einen großen Anteil der Tatverdächtigen in Mecklenburg-Vorpommern stellen. Den Daten zufolge sind mehr als 75 Prozent der Personen, gegen die in der Region Haftbefehle vorliegen, keine deutschen Staatsbürger. Die Erkenntnisse haben heftige Reaktionen bei politischen Führungskräften ausgelöst.

Von 1.497 untersuchten Fällen besaßen 1.134 Personen keine deutsche Staatsangehörigkeit. Allein bei Gewaltdelikten waren 74 der 83 Tatverdächtigen Ausländer. Am häufigsten vertreten waren Tunesier (neun Fälle), Polen (acht) sowie Marokkaner und Russen (jeweils fünf).

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Unter den Gesuchten mit mehreren Haftbefehlen stehen rund 100 Ausländer mit zwei Haftbefehlen, 29 mit drei und sechs mit mehr als drei Haftbefehlen in Verbindung. Die größten Gruppen bilden hier Polen (364), Georgier (107), Rumänen (75), Ukrainer (68) und Tunesier (58).

Nikolaus Kramer, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, kritisierte die Lage scharf. Er behauptete, ausländische Straftäter würden in Deutschland oft in "Parallelgesellschaften ihrer eigenen Nationalität" untertauchen. Dadurch werde die Rechtsdurchsetzung erschwert, sodass sich Kriminalität "noch mehr lohne". Kramer verwies zudem auf eine "höhere Gewaltbereitschaft, Missachtung der Rechtsordnung und in manchen Fällen sogar offene Verachtung für die deutsche Gesellschaft" bei einigen ausländischen Tatverdächtigen.

Die AfD erklärte, "ausländische Straftäter" leisteten einen "erheblichen Beitrag zur Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern". Die Partei forderte konsequentere Maßnahmen zur Bekämpfung des Problems.

Der Bericht verdeutlicht einen klaren Trend: Fast 90 Prozent der wegen Gewaltdelikten Gesuchten in der Region sind Ausländer. Die Behörden stehen nun unter Druck, auf die von politischen Gruppen geäußerten Bedenken zu reagieren. Die Daten werden voraussichtlich die künftigen Debatten über die Kriminalpolitik des Landes prägen.

Quelle