UN-Innovationsbeschleuniger in München soll globalen Hunger mit Agrartechnik bekämpfen
Mia SchmittUN-Innovationsbeschleuniger in München soll globalen Hunger mit Agrartechnik bekämpfen
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat einen neuen Innovationsbeschleuniger für die Landwirtschaft ins Leben gerufen, um den globalen Hunger zu bekämpfen. Mit Sitz in München zielt die Initiative darauf ab, Lösungen voranzutreiben, die Landwirt:innen dabei helfen, Nahrungsmittel effizienter und nachhaltiger zu produzieren. Das Projekt wird von deutschen Regierungsstellen und dem Freistaat Bayern finanziert.
Kernaufgabe des WFP ist es, den Hunger weltweit zu beenden. Dazu leistet die Organisation Nothilfe, arbeitet mit lokalen Regierungen zusammen und fördert individuelle Talente, um dieses Ziel zu erreichen. Der Innovationsbeschleuniger konzentriert sich nun darauf, bis zu 20 Innovationen zu skalieren, um den Kampf gegen den Hunger zu beschleunigen.
Bei der Eröffnung des Beschleunigers wurden acht Projekte ausgewählt, um ihre Ideen vorzustellen. Dazu gehörten mVAM, AgriUp, Transformers, WeFarm, ShareTheMeal, Digital Green, Akorion sowie die Digitale Bauernfeldschule der Welthungerhilfe. Das Programm steht auch Start-ups und Unternehmer:innen außerhalb des WFP offen und bietet Verträge oder Lizenzvereinbarungen an – statt direkter Investitionen.
Aktuell unterstützt der Beschleuniger über 12 Projekte in 10 Ländern. Sein Erfolg wird daran gemessen, wie vielen Menschen er hilft, dem Hunger zu entkommen. Das übergeordnete Ziel des WFP bleibt, bis 2030 „Null Hunger“ zu erreichen.
Der Innovationsbeschleuniger setzt auf Verträge und Partnerschaften, um neue Agrartechnologien zu verbreiten. Diese Innovationen haben bereits gezeigt, dass sie die Nahrungsmittelproduktion nachhaltig verbessern können. Das WFP hofft, mit diesem Ansatz seinem Ziel für 2030 einen Schritt näherzukommen.
