Veganes Hakenkreuz bei AfD-Frühstück löst Ermittlungen und Empörung aus
Niklas MeyerVeganes Hakenkreuz bei AfD-Frühstück löst Ermittlungen und Empörung aus
Linksextreme Aktivisten haben eine Frühstücksveranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie aus veganem Hackfleisch ein Hakenkreuz legten. Die provokante Aktion hat für Kontroversen gesorgt – die Polizei prüft nun, ob die Verwendung des verbotenen Symbols gegen deutsches Recht verstößt.
Die Gruppe hinter der Protestaktion, das Zentrum für Politische Schönheit, formte den Fleischersatz zu dem Symbol und fügte die Worte „Hütet euch vor der NSAFD“ hinzu – ein Wortspiel mit dem Parteinamen und Anspielungen auf die NS-Zeit. Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel, in dem die rechtspopulistische AfD ein FrühstücksTreffen abhielt. Die Aktivisten verwendeten 1,2 Kilogramm veganes Hack, Zwiebeln und Gurken, um das Hakenkreuz auf dem Boden zu legen. Sie behaupteten, ihre Aktion sei keine Straftat, da das Symbol im Rahmen eines politischen Protests und nicht als Zustimmung gemeint gewesen sei.
Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Provokation als „abstoßend“ und riet den Aktivisten, „sich lieber einen Job zu suchen“. Berichten zufolge sollen einige Parteimitglieder die Protestierenden nach der Veranstaltung sogar bedroht haben.
Das Zentrum für Politische Schönheit ist für spektakuläre Aktionen bekannt, darunter die Störung eines ARD-Interviews mit der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel im Jahr 2023. Nun prüft die Polizei, ob die Darstellung des Hakenkreuzes gegen das Verbot verfassungsfeindlicher Symbole in Deutschland verstößt. Die Protestaktion hat zu polizeilichen Ermittlungen wegen möglicher Rechtsverstöße geführt. Während AfD-Vertreter die Aktion scharf kritisieren, betonen die Aktivisten, es handele sich um eine Form des politischen Ausdrucks. Das Ergebnis der Ermittlungen wird zeigen, ob es zu Anklagen kommt.






