24 May 2026, 04:17

VSG Altglienicke schafft DFB-Pokal-Debüt nach dramatischem Finale gegen BFC Dynamo

Mattuschka nach VSG-Cup-Sieg: "Ich wäre fast gestorben da oben"

VSG Altglienicke schafft DFB-Pokal-Debüt nach dramatischem Finale gegen BFC Dynamo

VSG Altglienicke sichert sich Platz in der ersten Runde des DFB-Pokals nach dramatischem Berliner Pokalfinale gegen BFC Dynamo

Mit einem knappen 2:1-Sieg nach Verlängerung im Finale des Berliner Landespokals gegen BFC Dynamo hat sich die VSG Altglienicke für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. Torhüter Luis Maria Zwick und Stürmer Jonas Nietfeld waren die entscheidenden Akteure in diesem packenden Duell.

Die Partie begann mit einer dominierenden ersten Halbzeit der Altglienicker, doch nach 90 Minuten stand es immer noch 1:1. In der Schlussphase mussten sie sogar mit zehn Mann weiterspielen – die Spannung war kaum auszuhalten. Sportdirektor Torsten Mattuschka gestand später, der Stress sei so groß gewesen, dass er sich während des Spiels „fast tot“ gefühlt habe.

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In der Verlängerung traf Jonas Nietfeld dann zum entscheidenden 2:1 und besiegelte damit den Sieg. Torwart Luis Maria Zwick glänzte mit einer Parade beim Elfmeter und mehreren entscheidenden Saves – obwohl er vor dem Spiel nervös gewesen war. Nach dem Abpfiff verriet er, dass er sonst kaum Alkohol trinke, aber an diesem Abend mit seinen Mannschaftskollegen den hart erkämpften Triumph feiern wolle.

Mattuschka lobte die Leistung seiner Mannschaft und betonte, der Sieg gegen BFC Dynamo sei vollkommen verdient gewesen. Seine Freude war unübersehbar, auch wenn er die Feierlichkeiten frühzeitig verlassen musste, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen. Mit Blick auf die Zukunft äußerte er die Hoffnung auf eine attraktive Auslosung im DFB-Pokal – Gegner wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen wären für ihn Traumgegner.

Der Erfolg markiert einen historischen Moment für die VSG Altglienicke, die damit erstmals in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals vertreten ist. Der Triumph war das Ergebnis von Kampfgeist, herausragenden Einzelleistungen und der Weigerung, aufzugeben – selbst in Unterzahl. Nun wartet der Verein gespannt auf die Auslosung, die über den nächsten Gegner entscheiden wird.

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