20 June 2026, 06:11

Warnstreiks bei IKEA: Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau und Arbeitsbedingungen

Streik legt Teile von Ikea in Fürth lahm - das müssen Kunden jetzt wissen

Warnstreiks bei IKEA: Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau und Arbeitsbedingungen

Am Freitag wird eine neue Welle von Warnstreiks den deutschen Einzelhandel treffen. Hauptziel ist IKEA, wo an mehreren Standorten Teilstreiks geplant sind. In Fürth beginnen die Beschäftigten um 10 Uhr mit Kundgebungen auf dem Parkplatz der örtlichen Filiale.

An über der Hälfte der IKEA-Standorte in Deutschland wird es Streikaktionen geben. Die Filiale in Fürth bleibt zwar geöffnet, doch Kunden müssen mit Verzögerungen und eingeschränktem Service in einigen Bereichen rechnen. Die Gewerkschaftsvertreterin Susanne Jansen erwartet 200 bis 250 Teilnehmer, darunter auch Mitarbeiter aus dem IKEA-Standort Würzburg und einer lokalen H&M-Filiale.

Silke Zimmer, ver.di-Vorstandsmitglied für den Einzelhandel, verteidigte die Streiks. Sie verwies auf die starken finanziellen Ergebnisse von IKEA Deutschland, das 2024 einen Umsatz von 6,1 Milliarden Euro erzielte – das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Die Gewerkschaft kritisiert zudem IKEAs Pläne für Stellenabbau ab 2026, die an mehreren Standorten zu den ersten betriebsbedingten Kündigungen führen könnten.

Mit den Streiks soll Druck auf IKEA ausgeübt werden, um die Arbeitsbedingungen und die geplanten Entlassungen zu thematisieren. In den betroffenen Filialen ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen, darunter längere Wartezeiten für Kunden. Die Aktion spiegelt die allgemeinen Spannungen im deutschen Einzelhandel wider, wo es um Jobsecurity und Löhne geht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle