Wie Franchise-Ökosysteme auf dem Cannes Lions Festival kulturelle Momente prägen
Tim KellerWie Franchise-Ökosysteme auf dem Cannes Lions Festival kulturelle Momente prägen
Diskussionsrunde zu Franchise-Ökosystemen auf dem Cannes Lions Festival
Am Montag fand im Rahmen des Cannes Lions International Festival of Creativity in Cannes, Frankreich, eine Podiumsdiskussion zum Thema Franchise-Ökosysteme statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Lindsay Hubbard, Darstellerin der Serie Summer House, sowie Melanie Bromley, Chefredakteurin Unterhaltung beim US Weekly.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie bestimmte Formate kulturelle Momente prägen und das Publikum einbinden. An der Runde nahmen teil: Karen Kovacs, Präsidentin für Werbung und Partnerschaften bei NBCUniversal, Frances Berwick, Vorsitzende der unscripted Formate bei Bravo und Peacock, sowie Michelle Mesenburg, Markenchefin des Einzelhandelskonzerns Target. Hubbard, die zuvor als PR-Beraterin tätig war, teilte ihre Sichtweise auf die Verbindung zu den Zuschauern und beschrieb sich selbst als authentische Persönlichkeit.
Berwick betonte, dass Bravo und Peacock nicht gezielt kulturelle Phänomene oder Franchises erschaffen würden. Die Zuschauer der Sender seien jedoch außergewöhnlich engagiert und sähen die Casts oft wie Freunde oder Familie. Kovacs hob Summer House als besonders nahbare Serie hervor, die Target dazu bewegt habe, sich über die Sponsoring-Partnerschaft mit der interaktiven Bravo-Digitalreihe Shop What Happens am kulturellen Diskurs zu beteiligen.
Die Diskussion unterstrich, wie sich kulturelle Momente im Fernsehen organisch entwickeln. Das Engagement von Target bei Summer House spiegle die breite Anziehungskraft der Serie wider. Die Runde betonte zudem die tiefe emotionale Bindung des Publikums zu den unscripted Formaten von Bravo und Peacock.
