27 June 2026, 12:10

WM-Fieber in Halle 4: Von Döner-Wetten bis zu Kindergebeten für den Sieg

Die Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Fieber in Halle 4: Von Döner-Wetten bis zu Kindergebeten für den Sieg

Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebhaftes Wettzentrum verwandelt. Fans setzen auf alles – von Essen bis hin zu Autodienstleistungen –, wobei pro Spiel mehr als drei Dutzend Wetten abgeschlossen werden. Die Begeisterung treibt manche sogar dazu, göttlichen Beistand für den Erfolg ihrer Mannschaft zu erbitten.

Beim Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao bezahlte ein Fan seiner Tochter 15 Euro, damit sie für einen Sieg betet. Der Glaube: Das reine Herz eines Kindes mache solche Gebete wirksamer. Und tatsächlich schien es zu funktionieren – Deutschland gewann mit 7:1.

Doch selbst mit religiösem Eifer lässt sich der Sieg nicht immer erzwingen. Mannschaften wie Saudi-Arabien, der Iran, die Türkei, Polen und Israel zeigen, dass Glauben allein nicht ausreicht. Selbst Franck Ribéry, Starspieler der französischen Mannschaft, musste miterleben, wie sein Team gegen Italien verlor – ein Beweis, dass Gebete keinen Erfolg garantieren.

Die Wettwut hat Halle 4 fest im Griff, und während des Turniers gönnt sich niemand eine Pause. Die Einsätze reichen von Döner Kebabs über einen vollen Tank Sprit bis hin zu einem Satz Sommerreifen. Die Flut an Wetten und der Organisationsaufwand halten alle auf Trab.

Die WM hat kreativste Formen der Unterstützung hervorgebracht – von finanziellen Wetten bis zu spirituellen Appellen. Doch wie frühere Spiele zeigen, wiegen oft Glück und Können schwerer als Gebete oder Aberglaube. Das Turnier sorgt weiterhin für intensive Begeisterung, sowohl auf als auch neben dem Platz.

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